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Eugène N. Marais und Maurice Maeterlinck

Als ich unseren Peru-Urlaub nachbereitet habe, bin ich im Wikipediaartikel über Termiten auf die beiden Namen Eugène N. Marais und Maurice Maeterlinck gestoßen. Beide haben Anfang das 20. Jahrhunderts jeweils ein eigenes populärwissenschaftliches Buch über diese Tiere geschrieben.

Eugène Marais war ein Südafrikaner, der Termiten selbst beobachtet und mit ihnen Experimente durchgeführt hat. Sein Buch (deutsch: „Die Seele der weißen Ameise“) erschien 1925 in Afrikaans, eine Übersetzung ins Englische lehnte er ab. Der Belgier Maurice Maeterlinck hatte bereits 1911 den Nobelpreis für Literatur erhalten. Sein Buch (deutsch: „Das Leben der Termiten“) kam 1926 in französischer Sprache heraus. Daraufhin wurde Maeterlinck von Marais verklagt, weil dieser von ihm abgeschrieben habe solle. In den Wikipediaartikeln der beiden liest man:

1926 veröffentlichte Maurice Maeterlinck, der belgische Literatur-Nobelpreisträger von 1911, (der als Flame Afrikaans verstehen konnte) sein Buch “La Vie des Termites“, mit dem er zahlreiche Ideen aus Marais‘ Buch für sich beanspruchte. Marais ging gegen das Plagiat vergeblich juristisch vor.

1926 veröffentlichte er „La Vie des Termites“, ein eklatantes Plagiat des Werkes „The Soul of the White Ant“ des südafrikanischen Biologen und Dichters Eugène Marais.

Das wird immer wieder erwähnt, wenn es um eine der beiden Personen geht, z.B. so in der Badischen Zeitung anlässlich des 150. Geburtstages von Maeterlinck:

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Sein Drama „Mona Vanna“, bei dessen Uraufführung seine Frau und Muse, die Sängerin Georgette Leblanc, in der Titelrolle auftrat, wurde ein Welterfolg. Nach der Scheidung 1919 heiratete er Renée Dahon. In ihren Memoiren warf ihm seine Ex-Gattin geistigen Diebstahl vor.

Ein Plagiat Maeterlincks ist belegt: In „Das Leben der Termiten“ (1926) schrieb er bei dem südafrikanischen Biologen und Dichter Eugène Marais ab. Seinen weiteren naturpoetischen Werken tut das allerdings keinen Abbruch: 1907 erschien „Die Intelligenz der Blumen“, 1910 „Das Leben der Bienen“, dazwischen das Märchendrama „Der blaue Vogel“, das vom Publikum begeistert aufgenommen wurde.

In keiner der Quellen erfährt man allerdings, was konkret Maeterlinck von Marais abgeschrieben haben soll, denn die reinen Fakten über eine Tierart können sich ja in zwei populärwissenschaftlichen Werken über diese Tiere nicht voneinander unterscheiden, und auch die Buchstruktur wird in gewissem Maße durch die Lebensweise dieser Tiere vorgegeben.

Ich habe beide Bücher gelesen, sie gibt es derzeit nur gebraucht zu kaufen, zuerst das Buch von Marais Die Seele der weißen Ameise. Eine von Marais Hauptideen ist, dass man einen Termitenstaat als einen Gesamtorganismus ansehen sollte:

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Man muß einen Termitenstaat ansehen wie ein Tier, dessen Organe noch nicht zusammengefügt sind wie beim Menschen. Einige der Termiten stellen den Mund und das Verdauungssystem dar; andere nehmen die Stelle von Verteidigungswaffen ein – gleich Klauen oder Hörnern -; andere bilden die Fortpflanzungsorgane.

Oder an anderer Stelle:

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Im Vorhergehenden habe ich zu beweisen versucht, daß der Termitenhügel nicht ein toter Haufen Erde ist, sondern daß er als ein besonderes Tier auf einer bestimmten Entwicklungsstufe angesehen werden muß. Diese Einsicht ist höchst wichtig und notwendig, wenn man auch nur einen schwachen Schimmer von der Gruppenseele und ihren charakteristischen Eigenschaften bekommen möchte. Damit wir ganz klar sehen, wollen wir die Ähnlichkeiten zwischen unserem eigenen Körper und dem Termitenhügel noch einmal aufzählen:

1. Wir sahen, daß in beiden eine geheimnisvolle Macht wirksam ist, die den Aufbau des Ganzen heil und widerstandsfähig erhält.

2. Beide, der menschliche Körper und der Termitenhügel, bestehen aus einem Gefüge von Zellen und sind in ihrer Gesamtheit von einer festen Haut bedeckt…

3. Unter der Haut bewegt sich ein lebendiger Strom durch die Zellen, der aus zwei Arten von Organismen besteht, die im Körper des Menschen und im Termitenbau dieselbe Aufgabe erfüllen. Die weißen Blutkörperchen bilden bei jeder Verletzung sofort einen Verteidigungsring um die Wunde; sie haben nur den einen Zweck, das Eindringen fremder, feindlicher Organismen zu verhindern. Die anderen, die roten Blutkörperchen, sind bemüht, den Schaden zu heilen…

Bringt man dem Termitenhügel eine Wunde bei, so wird dieser Strom auch bei ihm sofort sichtbar. Die roten Spritzenträger bilden den Verteidigungskreis um die Wunde. Auch sie haben nur die eine Aufgabe – durch ihr furchterregendes Äußeres und ihre tätige Abwehr -, das Eindringen von Feinden zu verhindern. Zu diesem Zweck scheiden sie eine klare, klebrige, beißende Säure aus. Die anderen Termiten machen sich sofort an das Heilungswerk. Sie bringen das Material für neue Zellen aus dem Innern herbei, die auch hier gegebenenfalls eine neue Haut erhalten.

4. Der menschliche Körper nimmt durch eine Öffnung, den Mund, seine Nahrung auf. Sie wird zu bestimmten Organen geleitet, macht eine chemische Veränderung durch, geht dann in den Blutstrom ein und wird von den roten Blutkörperchen zum Aufbau des Organismus verwendet. Der Termitenhügel nimmt die Nahrung durch mehrere Öffnungen auf;…

Der Name des Buchs „Die Seele der weißen Ameise“ erklärt sich daraus, dass Marais glaubt, den Ort der Steuerung eines Termitenstaates gefunden zu haben – seine Königin:

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Der König und die Königin erfüllen tief unten in ihrem dunklen Gemach zwei ganz verschiedene Funktionen; die geistige und die sexuelle. Ihre Zelle ist der Hirnschale höherer Tiere vergleichbar. Selbst die Substanz, die den Körper der Königin ausmacht, erinnert an das Gehirn der Säugetiere. Nur eines fehlt: die Nerven, die im physischen Haushalt der hochentwickelten Tiere eine so wichtige Rolle spielen.

Als Kommunikationsmedium der Königin mit den anderen Termiten vermutet er ein irgendwie geartetes Feld, das im Gegensatz zu gewöhnlichem Geruch sogar Metallplatten zu durchdringen vermögen soll, die man versuchsweise mitten durch Termitenbauten getrieben hat. Aus heutiger Sicht klingen diese Ideen reichlich abstrus:

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…kann man dann auch nur für einen Augenblick glauben, daß dieser kleine Baumeister im menschlichen Sinne »weiß«, welches das Ergebnis seines Tuns sein wird? Wäre das wirklich so, dann würde seine Klugheit im Vergleich zu unserer eigenen die eines Gottes sein. Sicherlich ist »Instinkt« die Quelle seiner Leistung, wie Dr. Bugnion richtig bemerkt, aber es ist nicht der Instinkt des Arbeiters. Vielmehr ist es der Instinkt und der Plan einer besonderen Seele, die ihren Sitz außerhalb des einzelnen Arbeiters hat. Wenn wir unser Experiment noch ein wenig weitertreiben, beginnt schon etwas Licht in unser Problem einzudringen.

Man zieht, während die Termiten an beiden Seiten der Stahlplatte ihr Ausbesserungswerk vollbringen, einen Graben bis zu der Zelle der Königin, doch so, daß das übrige Nest so wenig wie möglich zerstört wird. Dann nimmt man die Königin heraus und tötet sie. Im selben Moment wird die Arbeit auf beiden Seiten der Platte eingestellt werden. Dabei können wir sonst die Königin monatelang durch solch eine Platte von ihren Untertanen trennen -sie werden trotzdem ihr Werk systematisch fortsetzen, solange die Königin nur lebendig in ihrer Zelle ist. Sobald man aber die Königin vernichtet oder entfernt, ist es augenblicklich mit aller Geschäftigkeit zu Ende.

Nach diesem Buch, das mir viele Informationen über Termiten gebracht hat – früher hielt ich sie für den Ameisen ähnlich, aber sie sind evolutionär viel älter und leben ganz anders – habe ich das Buch von Maurice Maeterlinck gelesen. Dieses Buch enthält weder eine ISBN noch eine Preisangabe, erst später habe ich herausgefunden, dass es ein Buch aus der Reihe Nobelpreis für Literatur ist. Mein Exemplar war noch ungelesen, erst beim Umblättern wurden die einzelnen Seiten zum ersten Mal mit einem Geräusch auseinander gezogen, das unverwechselbar ist.

Maeterlinck betont in der Einleitung, dass er selbst keine Feldforschung betrieben, sondern sich quer durch die wissenschaftliche Literatur seiner Zeit über die Termiten gelesen hat. Den Namen Marais findet man unter seinen Quellen aber nicht. Dafür umso häufiger aber den auch von Marais zitierten Dr. Bugnion – allerdings mit anderen von dessen Gedanken und häufig entgegengesetzten Schlussfolgerungen, als sie Marais gezogen hat.

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Im Termitennest tritt uns wieder das große Problem des Bienenstocks entgegen, nur noch unlösbarer, weil hier die Organisation noch verwickelter ist. Wer ist es, der hier herrscht? Wer erteilt hier Befehle, sorgt für die Zukunft, entwirft Pläne, stellt das Gleichgewicht her, verwaltet, fällt Todesurteile? Nicht der König und die Königin sind es, elende Sklaven ihrer Verrichtung, für ihre Nahrung vom guten Willen der Arbeiter abhängig, Gefangene in ihrem Käfig, die einzigen im Staat, die nicht das Recht haben, seinen Umkreis zu verlassen. Der König ist nur ein armer Teufel, der, furchtsam, scheu, unter dem ehelichen Bauch erdrückt wird. Und die Königin ist vielleicht das bemitleidenswerteste Opfer einer Organisation, in der alle einem unbekannten Gott als Opfer dargebracht werden. Bei scharfer Kontrolle werden ihr von ihren Untertanen die Lebensmittel entzogen, sobald ihre Brut nicht mehr genügt; sie stirbt den Hungertod, ihre Überreste werden verzehrt, da nichts verlorengehen darf,und sie wird durch eine andere ersetzt. Zu diesem Zwecke halten die Termiten, wie wir gesehen haben, stets eine Anzahl ausgebildeter Insekten in Reserve, die noch nicht differenziert sind und aus denen sie dank der wunderbaren Vielgestaltigkeit der Rasse sehr bald Fortpflanzerinnen machen können.

Der Frage nach dem lenkenden Geist hat sich Maeterlinck bereits bei seinem 1901 erschienenen Werk über die Bienen gewidmet. Jetzt schreibt er:

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Im Leben der Bienen habe ich mangels einer besseren Erklärung die Leitung, die voraussehende und geheimnisvolle Verwaltung des Gemeinwesens dem »Geist des Bienenstocks« zugeschrieben. Aber das ist nur ein Wort, das eine unbekannte Wirklichkeit umkleidet und nichts erklärt.

Er zieht im Buch viele Vergleiche zu Bienen und Ameisen. Die für mich lustigste Textstelle, die zugleich illustriert, wie man zu Anfang des 20. Jahrhunderts über die Natur gedacht hat, ist die folgende. Heute würde man Derartiges so nicht mehr in einem populärwissenschaftlichen Artikel finden:

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Wir wissen, daß im Bienenstock nur das Weibchen regiert, es herrscht dort absolutes Matriarchat. In prähistorischer Zeit sind die Männchen, sei es durch eine Revolution oder allmähliche Evolution, in den Hintergrund gedrängt worden, nur einige Hundert von ihnen werden während einer bestimmten Zeit wie ein lästiges, aber unvermeidliches Übel geduldet. Sie entstammen einem Ei, das demjenigen der Arbeitsbiene gleicht, aber nicht befruchtet ist, und bilden eine Kaste fauler, gefräßiger, lärmender, genußsüchtiger, sinnlicher, raubender, dummer und offensichtlich verachteter Prinzen. Sie haben prachtvolle Augen, aber ein sehr kleines Gehirn und sind jeder Waffe bar, da sie nicht den Stachel der Arbeitsbienen besitzen, der im Grunde nichts ist als der Eileiter, den eine seit unvordenklichen Zeiten bestehende Jungfräulichkeit zu einem vergifteten Stilett umgebildet hat. Nach den Hochzeitsflügen, nach Erfüllung ihrer Aufgabe, werden sie ruhmlos hingemordet, denn die weisen und erbarmungslosen Jungfrauen verschmähen es, gegen eine solche Sippschaft den kostbaren und leicht zerbrechlichen Dolch zu zücken, den sie sich für die großen Feinde aufbewahren. Sie begnügen sich damit, ihnen einen Flügel auszureißen und sie vor die Tür des Bienenstocks zu werfen, wo sie vor Kälte und Hunger umkommen.

Ist Maeterlincks Buch nun ein Plagiat oder nicht? Die einzige Idee, die darauf hindeutet und die in beiden Büchern ausführlich diskutiert wird, ist, den Termitenbau als einen Gesamtorganismus anzusehen. Bei Maeterlinck liest sich das so:

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Eine andere Hypothese könnte den Bienenstock, den Ameisenhaufen und das Termitennest als ein Einzelindividuum auffassen, das noch oder schon aufgelöst wäre, als ein einziges Lebewesen, das noch nicht oder nicht mehr zu einem Körper vereint oder verdichtet ist und dessen verschiedene Organe aus Tausenden von Zellen bestehen würden, die, obgleich abgesondert und in scheinbarer Unabhängigkeit voneinander, stets demselben Zentralgesetz unterworfen blieben. Auch unser Körper ist eine solche Vereinigung, ein Agglomerat, eine Kolonie von 60 Trillionen Zellen, aber von Zellen, die sich nicht von ihrem Nest oder ihrem Kern entfernen können und bis zur Zerstörung dieses Nestes oder dieses Kernes seßhaft und gefangen bleiben. So schrecklich, so unmenschlich uns die Organisation des Termitennestes scheinen mag, diejenige, die wir in uns tragen, ist nach demselben Muster aufgebaut. Dieselbe Gesamtpersönlichkeit, dasselbe unaufhörliche Aufopfern zahlloser Teile für das Ganze, für das Allgemeinwohl, dasselbe Verteidigungssystem, derselbe Kannibalismus der Phagocyten gegen die abgestorbenen oder nutzlosen Zellen, dieselbe düstere, erbitterte, blinde Arbeit für ein unbekanntes Ziel, dieselbe Grausamkeit, dieselbe Spezialisierung der Ernährung, der Fortpflanzung, der Atmung, des Blutumlaufes usw., dieselben Komplikationen, dieselbe Solidarität, dieselbe Alarmbereitschaft bei Gefahr, dasselbe Ausbalancieren, dieselbe innere Polizei. So vermehren sich auf einen Befehl, von dem man nicht weiß, wer ihn erteilt, nach einem reichlichen Blutverlust die roten Blutkörperchen auf phantastische Art, so wird die erschöpfte Leber, die Giftstoffe durchläßt, von den Nieren in ihrer Funktion ergänzt, so werden die Herzklappenfehler durch eine Hypertrophie der hinter dem Hindernis gelegenen Kammern ausgeglichen, ohne daß unser Intellekt, der über unser ganzes Sein zu herrschen meint, jemals gefragt wird oder eingreifen kann.

Aber meiner Meinung nach liegt diese Idee einfach zu sehr auf der Hand, ist zu offensichtlich, als dass man auf ihrer Grundlage ein Plagiat behaupten könnte. Ich habe beide Bücher gelesen. In vielen Details, die von beiden diskutiert werden, hat eher Maeterlinck Recht und Marais Unrecht, obwohl der Belgier sich sein Wissen nur angelesen, der Südafrikaner aber selbst beobachtet hat. Wenn es also keinen besseren Beweis geben sollte als nur den Text der beiden Bücher, dann ist es für mich kein Plagiat. Auch das letzte hier angeführte Textstück beweist für mich lediglich, dass Maeterlinck ein sehr guter Schriftsteller und philosophischer Denker ist, der sich als Pantheist zeigt:

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Ich muß darauf zurückkommen, daß es vielleicht keine andere Lösung gibt, als in dem Termitennest ein Einzelindividuum zu sehen. »Das Individuum«, hat Dr. Jaworski sehr richtig gesagt, »wird nicht durch die Summe der Teile gebildet, nicht durch den gemeinsamen Ursprung, noch durch den Zusammenhang der Substanz, sondern allein durch die Verwirklichung einer gemeinsamen Verrichtung, mit anderen Worten, durch die Einheit des Ziels.«
Wenn es uns aber richtiger erscheint, so mögen wir die Vorgänge, die sich dort abspielen, wie auch diejenigen, welche in unserem eigenen Körper abrollen, einer im Kosmos verstreuten Intelligenz zuschreiben, dem unpersönlichen Gedanken des Weltalls, dem Genius der Natur, der Anima Mundi gewisser Philosophen, der »prästabilierten Harmonie« von Leibniz mit seinen unklaren Erklärungen von Zweckursachen, denen die Seele, und von wirkenden Ursachen, denen der Körper gehorche — geniale Träumereien, die aber im Grunde auf nichts beruhen -; wir mögen zur Erklärung die Lebenskraft, die Kraft der Dinge, den »Willen« Schopenhauers, den »morphologischen Plan«, die »leitende Idee« Claude Bernards, die Vorsehung, Gott, den Ur-motor, die ursachlose Ursache aller Ursachen oder selbst den einfachen Zufall heranziehen, alle diese Antworten sind von gleichem Wert, denn sie erkennen mehr oder weniger offen an, daß wir nichts wissen, nichts verstehen, und daß uns Ursprung, Sinn und Zweck aller Lebenserscheinungen noch lange, vielleicht ewig verborgen bleiben werden.
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