Racetrack-Playa-Rätsel gelöst

2. September 2014 Keine Kommentare

Vor inzwischen schon sieben Jahren bin ich auf das Rätsel der wandernden Steine gestoßen: Keine Kornkreise zu sehen!

Ich habe versucht mich zu erinnern, was ich seinerzeit gedacht habe. Wenn ich damals bereits gewusst hätte, dass dort ab und zu starke Überschwemmungen sind und es auch mal ordentlich gefriert, wäre es sicherlich für mich weniger mysteriös gewesen. Jetzt scheint das Rätsel gelöst geworden zu sein, wie ich zuerst im Spiegel gelesen habe: Forscher lösen Rätsel der wandernden Steine.

Das Video ist wirklich sehenswert und vermittelt einen kleinen Eindruck von dem Aufwand, mit dem man das Rätsel jetzt endlich geknackt hat:

Mehr…

KategorienNatur Tags:

Timeshift

27. August 2014 Keine Kommentare

Schon seit Wochen waren wir mit unserem Team in diesem Teil des Dschungels. Wir wollten seltene Zwergäffchen in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Manfred lief vor mir, um den Weg mit der Machete freizuschlagen, als es über ihm raschelte. Ich sah die grüne Boomslang zuerst und rief ihm zu: “Nicht bewegen, da ist eine Schlange neben dir im Gebüsch!” Manfred erstarrte auf der Stelle, die Hand mit der Machete erhoben. Die Schlange kroch langsam weiter durch die Blätter, vielleicht einen halben Meter von seinem Kopf entfernt. Ich sah wie Manfreds Arm zitterte. Wenn man die Machete so halten muss, wird sie allmählich höllisch schwer.

Plötzlich knackte ganz in der Nähe ein Zweig, wahrscheinlich war ein kleineres Tier, das wir nicht sehen konnten, unmittelbar neben dem Weg im Unterholz unterwegs. Manfred erschrak und konnte seinen Arm nicht mehr ruhig halten. Ob die Schlange das Geräusch ebenfalls gehört hatte, weiß ich nicht, aber Manfreds Bewegung war ihr jedenfalls nicht entgangen. Sie fuhr herum und biss in den erhobenen Arm, mit dem Manfred die Machete hielt. Mit einem Schreckenschrei schüttelte Manfred die Schlange ab, sie fiel zischend auf den Boden und drehte sich augenblicklich um. Doch Manfred war schneller als sie, mit der Machete hieb er auf sie ein. Nachdem er sie in Stücke gehackt hatte, lies er die Machete fallen und sah auf seinen Arm. “Scheiße!”

Mehr…

KategorienFiktion Tags:

Akif Pirinçci: Die Damalstür

26. August 2014 Keine Kommentare

Im Frühjahr hatte ich den Film Die Tür gesehen und mir danach das Buch von Akif Pirinçci, das die Vorlage für diesen Film gewesen ist, Die Damalstür, besorgt. Das zentrale Ereignis im Film ist, dass der gescheiterte Maler David Andernach, der einige Zeit vorher schuldig am Tod seiner Tochter geworden ist, durch eine Tür in die Vergangenheit gelangt und dort den Tod seiner Tochter verhindern kann. Als er dort seinem jüngeren Selbst begegnet, bringt er dieses um. In der Wikipedia wird der Inhalt so beschrieben:

… findet er Leonie ertrunken im Swimmingpool auf.

Fünf Jahre später, … findet er einen Schmetterling, dem er in einen ihm unbekannten Gang folgt. David öffnet die Holztür am Ende des Gangs und findet sich plötzlich im Sommer wieder. Er beobachtet sich selbst die Straße zu Gias Haus überquerend und erkennt, dass er sich in der Zeit vor fünf Jahren befindet. In letzter Sekunde gelingt es ihm, Leonie aus dem Pool zu retten. Als sein jüngeres Ebenbild ins Haus zurückkehrt und ihn als potentiellen Einbrecher angreift, bringt David es in Notwehr um.

Der Film wird immer verstörender, dem Zuschauer wird gezeigt, dass die meisten Bewohner der Straße ebenfalls durch die Tür gekommene Doppelgänger sind, die ihre jüngeren Ichs umgebracht und in den Gärten der Häuser vergraben haben. Diese Grundidee des Films findet man auch im Buch wieder. Allerdings kehrt der Maler im Roman gleich mit seiner geschiedenen Frau zurück. Statt einer Tochter im Film hat er hier seinen Sohn David verloren und dieser ist noch gar nicht geboren in der Zeit, in die ihn die Tür zurückführt. Und im Buch gehen die beiden ehemaligen Eheleute bereits mit dem festen Vorsatz zurück, ihre Vorgänger umzubringen, um an einer glücklichen Stelle in ihrer Vergangenheit ihr Leben fortzusetzen und ab dort alles besser zu machen.

Bereits zu Beginn hat mir eine Stelle gut gefallen, die einen Gedanken zeigt, den ich auch schon häufiger in einer modernen Kunstausstellung oder Aufführung hatte:

Mehr…

KategorienFiktion, Gesellschaft, Rezensionen Tags:

Gegen die Hoffnungslosigkeit!

22. August 2014 Keine Kommentare

Wenn man sich in der letzten Zeit die Nachrichten ansieht, dann kann einem der Glaube an die Menschheit schon verloren gehen. Aber es gibt auch andere Seiten unserer Spezies. Stimmungsaufhellend sind zum Beispiel diese beiden schönen Fundstücke der letzten paar Tage:


Mehr…

KategorienAlltag, Videos Tags:

Stephen Hawking, Leonard Mlodinow: Der große Entwurf

21. August 2014 Keine Kommentare

Das erste Buch von Stephen Hawking, das ich gelesen habe, war Eine kurze Geschichte der Zeit. Seinerzeit hat er geschrieben, dass ihm sein Lektor nahegelegt hat, Formeln zu vermeiden, da jede Gleichung die Verkaufszahlen halbiert. Im Jahr 2010 ist ein neues Buch von ihm erschienen, Der große Entwurf, das ich mir jetzt vorgenommen habe. Koautor war Leonard Mlodinow, ebenfalls ein bekannter Physiker. In den vergangenen Jahren sind zu ihrem Buch bereits eine ganze Reihe von Rezensionen erschienen. Das Laienpublikum hat das Buch wieder sehr positiv aufgenommen. Es war auch mein Eindruck, dass es sprachlich sehr genau ist und komplexe Sachverhalte anschaulich darstellt. Formeln gibt es (fast?) gar keine, aber eine größere Anzahl von Abbildungen.

Doch Kritik gab es dieses Mal eine ganze Menge, natürlich vor allem von Philosophen und Theologen, denn Hawking und Mlodinow schreiben gleich in der Einleitung, dass die Philosophie tot ist und die Physik die Welt erklären kann – und natürlich sind sie auch der Meinung, dass Gott zur Erklärung der Entstehung des Universums überflüssig ist. Irgendwie fühlte ich mich an das folgende Bonmot erinnert:

“Gott ist tot”, sprach Nietzsche.
“Nietsche ist tot”, sprach Gott.

Mehr…

KategorienPhilosophie, Physik, Rezensionen Tags:

Florian Freistetter: Die Neuentdeckung des Himmels

18. August 2014 Keine Kommentare

Der Autor dieses Buchs war mir bereits über seinen Blog bekannt, er betreibt in den Science Blogs die Seite Astrodicticum simplex. Er ist leidenschaftlicher Astronom und in der Planetenforschung tätig. Über den aktuellen Stand auf diesem Gebiet hat er sein Buch geschrieben. Lange hatte man nur vermutet, dass auch andere Sonnen von Planeten umkreist werden. Das legten Simulationsrechnungen zur Entstehung unseres Sonnensystems nahe. Aber Planeten sind sehr klein und lichtschwach im Vergleich zu ihren Sonnen, sodass es erst in den letzten knapp 20 Jahren gelungen ist, die Existenz extrasolarer Planeten nachzuweisen. Bereits in der Antike hatte man über andere Welten spekuliert. Lustig dazu der folgende Absatz im Buch:

Auch Filastrius, der sechste Bischof der italienischen Stadt Brescia, ärgerte sich im 4. Jahrhundert über die Häresie, „die besagt, dass es unendlich und unzählbar viele Welten gibt”, und über die „leere Meinung mancher Philosophen”. Die Bibel spricht nur von der Entstehung einer einzigen Welt, daher könne es auch nur eine Welt geben. Diese Meinung herrschte in der frühen Kirche vor, es gab nur wenige, die sich trauten, etwas anderes zu behaupten. Einer von ihnen war der Gelehrte Origenes, der im 3. Jahrhundert in Alexandrien lebte.

Er dachte darüber nach, was Gott wohl gemacht hatte, bevor er die Erde erschuf. Er habe sicherlich nicht faul auf seiner Haut gelegen, so etwas würde nicht zum allmächtigen Wesen Gottes passen. Viel wahrscheinlicher sei es, dass er davor eine andere Welt erschaffen hatte und davor wieder eine andere. Und wenn unsere eigene Welt irgendwann nicht mehr existiere, würde Gott sicherlich nicht einfach in Rente gehen, sondern weiter Welten schaffen. Nach Origenes war die Erde zwar tatsächlich die einzige Welt im Universum – aber nur eine in einer Reihe von vielen, die nacheinander von Gott geschaffen wurden.

Natürlich gab es auch andere und eher materialistische Denker, z.B. Epikur, die aufgrund von rein logischen Überlegungen zu dem Schluss kamen, dass andere Welten existieren müssen. Aber nachweisen konnte man das damals nicht. Heute ist unser Wissensstand ein anderer. Freistetter beschreibt in seinem Buch verschiedene Möglichkeiten, wie Planeten nachgewiesen werden können. Erfolgreiche Methoden bisher waren z.B.:

Mehr…

KategorienPhysik, Rezensionen Tags:

Praxisrelevanz des Haufenparadoxons

12. August 2014 Keine Kommentare

Es gibt viele Menschen, die die Notwendigkeit von Philosophie in unserer Zeit bezweifeln. Ein typisches Beispiel sind die Diskussionen um den freien Willen. Können wir nicht durch Experimente und mathematische Beschreibungen so viel über die Welt erkennen, dass Philosophie (und Religion) überflüssig gemacht werden? Meiner Meinung nach nicht, denn viele abstrakte philosophische Probleme und Lösungsmöglichkeiten tauchen, manchmal in sehr versteckter Form, überall auf. Ein Beispiel dafür ist das Haufenparadoxon, dass zum Beispiel hier in den Kommentaren zur Sprache gekommen ist. Mir ist das angesichts der vielen – sinnlosen – Konflikte wieder eingefallen, die derzeit auf der Welt ausgetragen werden, in der Ukraine, in Palästina, im Irak und anderswo.

Jedem Menschen ist sein eigenes Leben ungeheuer wichtig, weil er nur ein einziges, seins, hat, aber auch das der einem Nahestehenden ist ihm sehr wichtig. Geschieht diesen ein Unglück, ist das eine furchtbare Tragödie, die man manchmal sein ganzes Leben nicht vergisst. So geht es den Angehörigen der Menschen, die mit MH17 abgeschossen wurden, so geht es den Eltern der getöteten israelischen Soldaten, den Familien und Freunden der unzähligen palästinensischen Toten im Gazastreifen, den Opfern der ISIS im Irak uvam.
Mehr…

KategorienGesellschaft, Philosophie, Politik Tags:

Kerry nicht allein zu Hause

4. August 2014 Keine Kommentare

Ich musste lachen, als ich die Meldung gelesen habe, dass Israel das Telefon des US-amerikanischen Außenminister Kerry abgehört hat. Jetzt sind die Amerikaner sauer auf die Israelis. Es ist offenbar okay, wenn man andere abhört, aber nicht, wenn man selbst abgehört wird.

Bereits vor einer Woche noch hatte der Postillon vermeldet: Existenz anderer Geheimdienste Hauptgrund für Existenz von Geheimdiensten:

Der Hauptgrund für die Existenz von Geheimdiensten ist die allgemeine Existenz von Geheimdiensten. Dies geht aus einer Studie der Nichtregierungsorganisation Transparency International hervor, die dem Postillon vorliegt. Demnach werden rund 98 Prozent der Ressourcen der derzeit 544 internationalen Dienste und Behörden weltweit darauf verwendet, ähnlich unnötige Dienste anderer Staaten zu neutralisieren.

Von den übrigen 98 Prozent des Budgets entfällt rund ein Drittel auf die Bezahlung von Doppel-, Tripel- und den als besonders teuer geltenden Quadrupelagenten. Ein weiteres Drittel wird für das Ausspionieren der eigenen Bevölkerung sowie der befreundeter Staaten aufgewendet, um bislang noch unentdeckte Geheimagenten feindlicher Dienste zu entlarven. Der Rest geht zu gleichen Teilen in schicke Lederhandschuhe, Zitronensaft-Geheimtinte, falsche Bärte und mit Augenlöchern versehene Zeitungen.

Man sollte den Betreffenden den Geldhahn zudrehen, dann können sie sich nur noch in ihrer Freizeit hinter die Gardine stellen oder die Bildzeitung lesen.

KategorienAlltag, Politik Tags:

Theseus’ Schiff

3. August 2014 3 Kommentare

Ich habe einen Bekannten, der beim Entwurf der Diplomarbeit eines chinesischen Studenten festgestellt hat, dass es sich fast ausschließlich um Kopien von Texten aus dem Internet handelt. Nur die wenigen Passagen in schlechtem Deutsch hatte der Student selbst geschrieben. Als mein Bekannter den Chinesen daraufhin zur Rede stellte, reagierte dieser mit Unverständnis: “In der chinesischen Kultur gilt Kopieren als die höchste Form der Anerkennung. Man gesteht ja damit ein, dass es an dem Kopierten nichts gibt, was man selbst noch besser machen könnte.”

Diese Mentalität ist in China weit verbreitet, vor allem Firmen können ein Lied davon singen. Mal erscheinen Produkte auf dem Markt, die wie fast perfekte Kopien der Originale aussehen (am bekanntesten ist Stihl), mal wurde neben einer Fabrik eines westlichen Herstellers eine identische chinesische Kopie auf die grüne Wiese gesetzt, die Arbeitskräfte in der Originalfirma geschult und danach abgeworben. Im Westen hingegen ist die entgegengesetzte Mentalität manchmal bis zum Extrem zu finden, siehe den Urheberrechtsschutz. Falls Menschen geklont werden, wette ich darauf, dass es nicht im Westen, d.h. in Europa oder den USA passiert, sondern in Asien.

Der Klassiker bei der Beschreibung der Probleme, die identische Kopien philosophisch aufwerfen, bietet Theseus’ Schiff. Die Wikipedia gibt hier einen Artikel darüber, mir ist es seit langem als ein Sorites-Problem bekannt. Mit meinen eigenen Worten: Ein Schiff wird Holzplanke für Holzplanke erneuert, aber die alten Planken werden nicht weggeworfen, sondern aus ihnen wieder ein Schiff zusammengebaut. Nach dem Umbau gibt es zwei Schiffe. Wenn das erste Schiff vorher Theseus gehört hat, welches der beiden Schiffe ist danach Theseus’ Schiff?

Mehr…

KategorienPhilosophie, Zitate Tags:

Michael Hanlon: 10 Fragen, die die Wissenschaft (noch) nicht beantworten kann

2. August 2014 Keine Kommentare

Es gibt viele Fragen, die die Wissenschaft (noch?) nicht beantworten kann, aus diesem Grund sagt die Auswahl in einem Buch sicher weniger etwas über die Wissenschaft oder ihren Stand aus, als vielmehr über die Interessen seines Autors. Die deutsche Wikipedia kennt ihn noch nicht, aber in der englischen Wikipedia wird Michael Hanlon schon erwähnt. Er ist ein britscher Wissenschaftsjournalist. In seinem Buch findet man die üblichen “großen” wissenschaftlichen und metaphysischen Fragen, wie nach der Zeit, nach dunkler Materie und Energie, dem Leben im Universum, dem Wesen der Realität. Daneben eher ungewöhnliche Fragen wie “Was sollen wir mit den Dummen anfangen?” und “Warum werden wir immer dicker?”.

In der Einleitung betont er, dass die Auswahl rein subjektiv und eher zufällig ist und dass er z.B. das Thema des Bewusstseins ausgespart hat. Das ist etwas kurios, denn sein erstes Kapitel mit der Frage “Haben Gorillas Humor?” handelt eigentlich von nichts anderem. Er berichtet dort unter anderem von einer Exkursion zu den Berggorillas. Dort ist er einer kleinen Gruppe an einen See gefolgt, wo diese ihre Spiegelbilder im Wasser betrachtet haben und angesichts der Verzerrungen in eine Art Lachen ausgebrochen sind.

Gut, das waren Tiere. Sie ließen ihrer Art entsprechende Laute ertönen, die ein bisschen wie Kreischen und Pfeifen klangen. Ein exakter Wissenschaftler hätte – im Gegensatz zu einem Journalisten oder Touristen — ihre Körpersprache mit ganz anderen Begriffen beschrieben als „sich kugeln vor Lachen”. „Wer weiß, was in ihren Köpfen vorgeht?”, würden Wissenschaftler sagen. „Man sollte ihnen also besser nicht zu nahe kommen.”

Für mich ist es damit aber nicht getan. Wenn etwas aussieht wie eine Ente, läuft wie eine Ente und quakt wie eine Ente, dann ist es mithin naheliegender, einfach anzunehmen, dass es sich tatsächlich um eine Ente handelt, als irgendeine komplexe Analogie zu konstruieren. Diese Gorillas kugelten sich wegen etwas vor Lachen, das in den Wäldern der Virungaberge als Unterhaltung gelten kann. Und wenn ein Sinn für Humor kein Zeichen für Intelligenz und Selbstbewusstheit ist, dann wüsste ich nicht, was es dann sein sollte.

anzeigen...

Tiere sind nicht nur klüger, als wir einst angenommen haben, sie sind wahrscheinlich auch viel emotionaler, sich viel mehr ihrer selbst bewusst und auf vielerlei Weise uns viel ähnlicher, als wir je für möglich hielten. Hier befindet sich die Wissenschaft auf Kollisionskurs mit der Welt der akzeptierten Ethik und Moral, und man kann sich in naher Zukunft aufgrund unserer neuen Erkenntnisse leicht eine Revolution vorstellen. Wenn wir entscheiden, dass Tiere keine biologischen Maschinen sind, dann wird sich die gesamte Beziehung zwischen der Menschheit und der übrigen Tierwelt ändern müssen.

Vor noch nicht allzu langer Zeit wäre jeder eines hoffnungslosen Anthropomorphismus und der Sentimentalität bezichtigt worden, der behauptet hätte, andere Arten könnten denken, sich Werkzeugen und einer Sprache bedienen und „menschliche” Gefühle wie Liebe, Güte und Einfühlungsvermögen zeigen.

Auf den folgenden Seiten wird dann eine der interessantesten Diskussionen der letzten Zeit reflektiert, ob man Tieren Rechte einräumen muss, die über das Verbot der Tierquälerei hinausgehen und die in letzter Konsequenz die Möglichkeiten ihrer Nutzung stark einschränken würden. Bemerkenswert war für mich das Folgende:

Mehr…