Es gibt Dinge, die man lange im Gedächtnis behält. Dafür kann es verschiedene Gründe geben, zum Beispiel weil sie so gut oder weil sie so schlecht oder weil sie so schräg sind. Das folgende Lied habe ich mir über fünf Jahre gemerkt, nur hat es jetzt eine Weile gedauert, bis ich den Link wiedergefunden habe. Das Lied gehört zur schrägen Art; so schräg, das nicht mal mein Kollege, der sonst allem ziemlich offen gegenübersteht, es bis zum Ende hören wollte. Aber irgendeine seiner Bemerkungen hatte bei mir diese alte Erinnerung wieder hervorgeholt.
Bruno Fortuno hat damals ein paar Lieder in ähnlichem Stil veröffentlicht, ein weiteres Highlight ist: Mehr…
Bei Spektrum.de findet man einen Artikel über einen Beweis von Freeman Dyson, dass die Gravitation im Rahmen der Quantentheorie nicht beschrieben werden kann: Entpuppt sich die Suche nach der Weltformel als Hirngespinst? Für Laien und ScienceFiction-Anhänger ist Freeman Dysons Name untrennbar mit der sogenannten Dyson-Sphäre verknüpft. Aber der Hauptbeitrag von Dyson liegt wohl eher auf dem Gebiet der Quantenelektrodynamik. Als junger Physiker hat er eng mit Richard Feynman zusammengearbeitet und zur Popularisierung der Feynman-Diagramme beigetragen.
Ein seit über 50 Jahren ungelöstes Problem in der Physik ist, wie man die Allgemeine Relativitätstheorie (ART), die Gravitation, Raum und Zeit beschreibt, mit der Quantentheorie (QT) zusammenfassen kann. Die ART beschreibt die Wechselwirkungen, die massebehaftete Teilchen aufeinander ausüben, mit den Methoden einer Feldtheorie. Die QT wiederum beschreibt die Welt des ganz Kleinen mit Hilfe von “Teilchen”, zwischen denen es mit bestimmten Wahrscheinlichkeiten “Wechselwirkungen” gibt. Mehr…
Der Spiegel bewirbt eine neue Heftreihe “Spiegel Job” und veröffentlicht peu a peu, weil sich das erste Heft wohl um den “IQ” dreht, eine Reihe von Beiträgen zu diesem Thema. Den Anfang hat der Artikel Willkommen zum Intelligenztest! gemacht. Im Teaser liest man:
Den beruflichen Erfolg beeinflussen viele Faktoren, aber in erster Linie punktet man mit Grips. Die Wissenschaft weiß: Je höher der IQ, desto steiler die Karriere. Und wie clever sind Sie? Hier können Sie Ihre Intelligenz überprüfen – machen Sie mit beim großen Test!
Naja, so einfach sind die Zusammenhänge wohl nicht, etwas differenzierter zum selben Thema äußert sich Tanja Gabriele Baudson in den SciLogs in ihrem Artikel Wie sind Hochbegabte?: Mehr…
Im Verlauf der Menschheitsgeschichte sind die Menschen immer älter geworden, einen ersten diesbezüglichen Überblick kann man sich in der Wikipedia verschaffen. Es ist sicher plausibel, dass eine gestiegene Lebenserwartung nicht bloß kleinere Wahrscheinlichkeiten natürlicher, sondern auch sinkende Raten gewaltsamer Todesursachen impliziert. Der Zusammenhang ist recht leicht hergestellt: Wenn das Leben insgesamt schwieriger ist, stirbt man entweder eher eines natürlichen Todes oder greift häufiger zu Gewalt. Das ist auch das Ergebnis von Untersuchungen von Steven Pinker in seinem Buch Eine neue Geschichte der Menschheit.
Auf der anderen Seite ist unsere alltägliche Wahrnehmung eine ganz andere. Klimawandel, Umweltverschmutzung, Wirtschaftskrise, Kriminalität,… Die Welt wird immer schlechter!? (Oder aphoristisch: Früher war selbst die Zukunft besser.) Zum einen steckt da ein Informationsbias dahinter. Es wird berichtet: “Auf der A7 hat sich ein Unfall ereignet”, aber nicht: “Auf der …, A6, A8,… hat sich kein Unfall ereignet”. Oder auch: “In Deutschland sind 2012 1000 Kinder Opfer sexueller Übergriffe geworden.” aber nicht “In Deutschland sind 2012 10 Millionen Kinder keine Opfer sexueller Übergriffe geworden.”
Ein Mehr an Katastrophenmeldungen bedeutet nicht, dass es mehr Katastrophen gibt, sondern nur, dass wir uns mehr Sorgen darüber machen, was die Zukunft bringen wird. Der Fachbegriff für in Theorien oder in Literatur gepresste negative Zukunftserwartungen ist Dystopie. Eine gewisse Überbetonung negativer Tendenzen und eine besondere Wachsamkeit sind dabei durchaus sinnvoll, denn eine einzige Katastrophe kann einem das Leben nehmen, während eine lange Folge von Glück oder wenigstens Nicht-Katastrophen Unglücke in der Zukunft nicht ausschließen können. Mehr…
Wenn man die Aprilausgabe einer Zeitschrift liest, muss man immer gegenwärtig sein, einem Aprilscherz aufzusitzen. Im Fall des Artikels “Datenspeicher für die Ewigkeit” in “Spektrum der Wissenschaft” 4/2013 war ich mir aber sicher, dass er kein Scherz ist. Sucht man im Netz nach “DNA als Speicher”, wird man mit einer ganzen Reihe von Artikeln überschwemmt, die alle über ähnliche Experimente berichten.
Schon lange ist ja bekannt, dass DNA in Lebewesen zur Kodierung des Aufbaus von Proteinen dient. In der Wikipedia kann man zum Aufbau der DNA u.a. lesen:
Die Desoxyribonukleinsäure ist ein langes Kettenmolekül (Polymer) aus vielen Bausteinen, die man Desoxyribonukleotide oder kurz Nukleotide nennt. Jedes Nukleotid hat drei Bestandteile: Phosphorsäure bzw. Phosphat, den Zucker Desoxyribose sowie eine heterozyklische Nukleobase oder kurz Base. Die Desoxyribose- und Phosphorsäure-Untereinheiten sind bei jedem Nukleotid gleich. Sie bilden das Rückgrat des Moleküls. Einheiten aus Base und Zucker (ohne Phosphat) werden als Nukleoside bezeichnet.
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Bei der Base kann es sich um ein Purin, nämlich Adenin (A) oder Guanin (G), oder um ein Pyrimidin, nämlich Thymin (T) oder Cytosin (C), handeln. Da sich die vier verschiedenen Nukleotide nur durch ihre Base unterscheiden, werden die Abkürzungen A, G, T und C auch für die entsprechenden Nukleotide verwendet.
Die allbekannte Doppelhelix der DNA entsteht, weil sich jeweils zwei gegenüberliegende Nukleotide eines der beiden Doppelhelix-Einzelstränge miteinander verbinden: Mehr…
Über die aktuelle Causa kann man nicht mehr schreiben, als irgendwo im Netz nicht schon zu lesen ist. Spannend wird lediglich noch sein, wie weit der Betreffende sich da herausmogeln kann und wie weit ihm die Amigos helfen können. Es gibt ja sowohl Freunde als auch Feinde. Zwei Sachverhalte sollte man dabei im Auge behalten:
Das deutsche Strafrecht schreibt ab einer bestimmten Schadenshöhe eine Gefängnisstrafe einer Mindestlänge zwingend vor.
Ebenso ist ab ab einer gewissen Dauer dieser Strafe ihre Umwandlung in eine Bewährungsstrafe nicht mehr möglich. Siehe die Verurteilung des Vaters von Steffi Graf.
Aber ich habe zwei lustige Grafiken im Netz gefunden:
In den Scienceblogs bin ich über einen interessanten Artikel gestolpert: Unsichtbare Flugverkehrstote? Dort wird auf einen anderen Artikel verwiesen, der die wenigen Toten, die der Flugverkehr verursacht, in Zweifel zieht:
Gerade ist in der Zeitschrift „Das Gesundheitswesen“ ein Artikel von Eberhard Greiser und Gerd Glaeske über die gesundheitlichen Folgen des Fluglärms am Frankfurter Flughafen erschienen. Die Autoren gehen von ca. 23.400 zusätzlichen Krankheitsfällen, 4.300 vorzeitigen Sterbefällen und 1,6 Mrd. Euro Krankheitskosten in den nächsten 10 Jahren aus. Ihre Studie überträgt Ergebnisse, die in einer früheren Untersuchung im Auftrag des Umweltbundesamtes zum Fluglärm am Flughafen Köln gewonnen wurden, auf Frankfurt.
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Ich kann weder die Studie noch die Kritik daran fachlich beurteilen, dazu braucht es gute umweltepidemiologische, umweltmedizinische, ingenieurswissenschaftliche und andere Kenntnisse, die ich nicht habe. Aber beunruhigend ist das schon. Gibt es sozusagen „unsichtbare Flugverkehrstote“, über die in der Öffentlichkeit zu wenig bekannt ist? Die Folgen von Schadstoffen, zusätzlichem Straßenverkehr etc. kämen außerdem noch dazu. Aber auch: Müsste man nicht ebenso positive gesundheitliche Effekte eines Flughafenbetriebs, z.B. durch den sozialen und wirtschaftlichen Nutzen in der Region, der bekanntlich gesundheitlichen Nutzen nach sich zieht, gegenrechnen?
Die letzten Sätze sind sehr wichtig. Denn die Alternative zum Flugverkehr ist ja nicht weniger Verkehr insgesamt, sondern mehr Verkehr an anderer Stelle. Auch Auto-, Zug- und Schiffsverkehr verursachen Lärm und Umweltverschmutzung. Und für eine seriöse Rechnung müsste man den Nutzen des Verkehrs gegenrechnen. In vielen Fällen wird das gar nicht möglich sein. Infolgedessen erzeugt eine solche Rechnung, wie sie in dem verlinkten Artikel aufgemacht wurde, vielleicht ein falsches Bild.
Solcherart aus dem Zusammenhang gerissenen Informationen begegnet man überall. Manchmal sind sie direkt falsch, zum Beispiel habe ich heute im Kapitel Anti-Aging in der Wikipedia gelesen: Mehr…
Gestern habe ich diesen Artikel gelesen: Attacken gegen WP-Installationen. Danach habe ich sofort das Plugin Limit login attempts installiert, mein Passwort geändert – und siehe da: Am Abend bekam ich die folgende Mail:
[Kwaku Ananse] Zu viele ungültige Anmeldeversuche
4 ungültige Anmeldeversuche (1 Sperrung(en)) von IP: 109.71.8.251
Letzter Anmeldeversuch erfolgte mit dem Benutzernamen: admin
IP wurde gesperrt für 20 Minuten.
Wenn man ein Weblog betreibt, möchte man von anderen gelesen werden und auch den einen oder anderen Kommentar haben. Um im Netz gefunden zu werden, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die gerade für WordPress an verschiedenen Stellen im Netz gut beschrieben sind. Aber auch wenn man gar nichts tut, finden einen die Suchmaschinen irgendwann, z.B. weil man über den Bloghoster oder über die WordPress-Installation selbst verlinkt wird. Und mit den „Guten“ kommen dann immer auch die „Bösen“, deren Kommentare sinnlos sind oder die ihre eigenen Ziele verfolgen. Spam ist nicht nur ein leidiges Thema im eigenen Postfach, sondern auch im Blog.
Für WordPress gibt es eine Vielzahl von Plugins, mit denen man versuchen kann, der Spam-Flut Herr zu werden. Die Standardlösung einer jeden WordPressinstallation ist Akismet, der viele (und auch ich) nicht über den Weg trauen, weil sie eine Anmeldung erfordert, IP-Adressen mitgeloggt werden und die Server in den USA stehen.
Lange Zeit habe ich eine Captcha-Eingabe verwendet. Bei Captchas sollen meistens Zeichen in einem Bild erkannt und diese Zeichen in einem Textfeld eingegeben werden. Wenn man so will, sind Captchas eine Art Turing-Test – die Menschen sollen die Bildchen entschlüsseln können, die automatischen Spam-Bots nicht. Da ein Wettrüsten zwischen den Spammern und ihren Gegnern stattfindet, werden die Suchbildchen immer schwieriger zu erkennen. Auf vielen Webseiten nerven einen diese Captchas bereits, bei Einkaufsseiten und beim Internet-Banking. Das Ende der Fahnenstange ist bereits abzusehen, denn die Texterkennung der Maschinen wird immer besser, währenddessen unsere Fähigkeiten auf diesem Gebiet natürlich stagnieren.
Als nächstes habe ich das Plugin SD Simple Antispam probiert. Das hat sehr gut funktioniert, praktisch ist kein einziger Spam-Kommentar durchgekommen, nur einmal täglich hatte ich einen Kommentar der folgenden Art, der als SPAM markiert wurde und für die normalen Besucher deshalb unsichtbar geblieben ist: Mehr…
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