Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Musik’

Pomplamoose Music

2. Februar 2010 Keine Kommentare

Gestern bin ich einem Link von Ehrensenf gefolgt und habe Pomplamoose Music gefunden. Diese Band spielt Coverversionen bekannter Stücke. Je länger ich zuhöre, umso besser gefallen mir die Lieder.

Auch die Videogestaltung finde ich klasse. Am Ende gibt es ein bisschen Werbung, aber das scheint die Fans nicht zu stören, jedenfalls haben bis jetzt alle Videos der Band, und von denen gibt es einige, eine Bewertung mit fünf Sternen erhalten.


Mehr…

KategorienMusik, Videos Tags:

Daniel Hope: Wann darf ich klatschen?

30. Oktober 2009 Keine Kommentare

Die Erfurter Herbstlese ist eine jährliche Veranstaltungsreihe, bei der im Oktober und November eine Reihe von Buchlesungen stattfinden, aber auch andere interessante Veranstaltungen eingebettet sind. Man muss sich rechtzeitig ein Programmheft besorgen und Karten buchen, wenn man an speziellen Dingen Interesse hat.

In diesem Jahr war ich bei der Einführungsveranstaltung mit Friedrich Schorlemmer, einem Bürgerrechtler, der deutschlandweit zur Zeit der Wende sehr bekannt geworden ist. So wie er damals die Zustände in der DDR kritisiert hat, so kritisiert er heute die Zustände in Deutschland und hier vor allem den Umgang mit der DDR-Vergangenheit.

Die zweite Veranstaltung, die ich besucht habe, war eine Lesung mit Thomas Großbölting. Er hat das Buch Friedensstaat, Leseland, Sportnation? herausgegeben, in dem eine Reihe von Wissenschaftlern ihre Ergebnisse der Erforschung der DDR in essayistischer Form vorgestellt haben. Interessant ein Querbezug, den ich beim Googeln gerade gefunden habe: Mit „Thomas Großbölting“ als Suchbegriff landet man sehr schnell bei dem „Institut zur Aufarbeitung der DDR-Diktatur“. Genau diese Bezeichnung hatte Schorlemmer kritisiert, weil sich hier das moralische Urteil über den Forschungsgegenstand bereits vorab im Namen zeigt.
Mehr…

KategorienAlltag, Musik, Rezensionen, Videos Tags:

Michael Jackson

27. Juni 2009 Keine Kommentare

Heute war ich zu einem achtzigsten Geburtstag eingeladen. Meine mentale Kapazität zum Ertragen von Familienfeiern ist nicht sehr groß, aber drei oder viermal im Jahr kann ich es sogar genießen. Ich beherrsche zwar keinen Smalltalk, aber ich sitze dann halt da, schweige meistens und mache Leutekino. Ich beobachte, wie man sich, wenn man sich lange nicht gesehen hat, überschwänglich begrüßt, später angeregt unterhält, und sich dann doch allmählich Spannungen aufbauen. Mütter geraten mit ihren erwachsenen Töchtern aneinander, weil sie immer noch nicht akzeptieren können, dass diese eigene Vorstellungen über ihr Leben haben. Kinder, für die diese Feiern schnell langweilig werden, beginnen zu quängeln. Männer hören irgendwann ihren Frauen nicht mehr zu, sondern trinken ihre Bierchen. So ist das Leben. Niemand unterhält sich über Michael Jackson, weil dieser für dieses Familienleben vollkommen irrelevant ist.
Mehr…

KategorienAlltag, Musik Tags:

Pogo-Girl

16. März 2009 Keine Kommentare

Mein Wortschatz hat sich dank Ehrensenf am heutigen Abend um die Begriffe „Pogo-Girl“ und „Pogo-Stick“ erweitert:


Mehr…

KategorienMusik, Videos Tags:

Chris Crocker

8. März 2009 Keine Kommentare

Ich hole meine Mails immer noch klassisch mit dem Webinterface ab. Da ist es unvermeidlich, dass man vor dem Einloggen der Werbung des Diensteanbieters ausgesetzt ist, weil der einen Teil seines Geldes auch mit nicht für den Service zahlenden Nutzern verdienen will. In anderen Medien ist es ähnlich, auch bei Spiegel Online besteht inzwischen ein knappes Drittel der Nachrichten aus den Fußballergebnissen, woran offenbar ein großes Interesse besteht und was SPON neue Leserschichten erschließen soll. Rechnet man dann noch die auflagenstärkste Zeitung Deutschlands dazu, die mich gestern mit der Schlagzeile „Die hundert gesündesten Lebensmittel“ erfreute, so könnte man sich bestimmten „Nachrichten“ praktisch nur durch totale Medienabstinenz und Nichtkommunikation entziehen.

Eine dieser wichtigen Informationen der letzten Tage war, dass es bei Deutschland-sucht-den-Superstar einen Eklat gegeben hat, weil zwei Teilnehmerinnen gleichzeitig auf die innovative Idee gekommen sind, sich auf der Bühne die Kleider vom Leibe zu reißen. Nun sind Männer zwar von der Natur so gemacht, dass sie auch der zweiten Frau noch gern beim Ausziehen zugesehen hätten, aber der Marktwert der zweiten Stripperin in besagter Show wäre sicherlich nicht so hoch wie der der ersten. Es darf sich keiner, der die Marktwirtschaft für die alternativlos beste Wirtschaftsform hält, über diese Form der Nachrichten und der Unterhaltung beschweren, denn offensichtlich ist das genau das, was die Mehrheit sehen oder lesen will. Und das Gros der Nachrichten und der Unterhaltung wird mit Blick auf den Konsumenten (und damit quasi planwirtschaftlich) produziert und entsteht nicht im Selbstlauf.
Mehr…

KategorienAlltag, Frauen, Musik, Videos Tags:

Bachs Krebskanon als Möbiusband

14. Februar 2009 Keine Kommentare

In der Ehrensenfsendung vom 28.1.2009 wird auf eine sehr schöne Seite verlinkt: Canon 1 a 2 von Johann Sebastian Bach. Der Autor der Seite hat sein Video auch auf Youtube eingestellt, leider lädt das Video von dort (manchmal?) sehr langsam:



Mehr…

KategorienLogik, Musik, Videos Tags:

Paganinis russisches Testbild vice versa

25. Januar 2009 Keine Kommentare

Die Ehrensenf-Sendung vom Dienstag führt zu diesem schönen Testbild:


Bars & Tones from André Chocron on Vimeo

Mehr…

KategorienFilme, Musik, Videos Tags:

Ode an die Freude

18. Januar 2009 Keine Kommentare

Die aktuelle SZ Wissen trägt den Titel „Zeitmaschine Gehirn“, folgerichtig findet man eine ganze Reihe von Artikeln zum Thema „Zeit“. Einer dieser Artikel enthält ein Interview mit dem Zeitforscher Hartmut Rosa. Viele seiner Aussagen kannte ich schon aus Büchern anderer Autoren, unter anderem aus Karlheinz A. Geißler: Vom Tempo der Welt und aus Fritz Reheis: Die Kreativität der Langsamkeit. Darunter das folgende Paradoxon:

Wenn ich spannende Dinge erlebe und die Zeit schneller vergeht, erscheint sie mir im Nachhinein lang. Ich diagnostiziere jedoch ein Phänomen, dass ich Fernsehparadox nenne: Beim Zappen etwa wechseln Zuschauer alle paar Sekunden das Programm. Dabei vergeht die Zeit wie im Flug. Man will vielleicht nur fünf Minuten gucken, am Schluss sind es zwei Stunden. Die Zeit ist dann zwar schnell vergangen, aber nach dem Ausschalten fällt sie sofort zusammen, es bleibt nichts zurück.

Oder etwas abstrakter formuliert: Je schneller die Zeit in der Gegenwart vergeht, umso langsamer wird sie in der Zukunft als dann vorgenommene Rückschau auf die Vergangenheit erscheinen. Wenn wir von elementaren Zeitgebern wie zum Beispiel dem Herzschlag im Körper einmal absehen, legen die erinnerbaren Ereignisse den Zeittakt fest. Unabhängig davon, in welcher Geschwindigkeit sie im Gehirn gespeichert werden, erfolgt ihr Abrufen später in einem festen, menschengemäßen Takt.

Allerdings funktioniert es auch nicht, seine Zeit beliebig dicht mit spannenden Unternehmungen vollzupacken, wie es viele versuchen, die ihr langweiliges Alltagsleben mit umso mehr Erlebnissen im Urlaub oder der Freizeit zu kompensieren versuchen.
Mehr…

Mariano Miranda

7. Dezember 2008 1 Kommentar

Eine Bekannte von mir lernt seit 8 Monaten Gitarre, gestern Abend hat sie ganz begeistert von Mariano Miranda gesprochen, einem Gitarrespieler, den sie in diesem Sommer als Straßenmusiker auf Mallorca getroffen hat. So etwa wie in dem folgenden Video kann man ihn dort sehen:


Mehr…

KategorienMusik, Videos Tags:

Die drei Stillen

30. November 2008 Keine Kommentare

Vor einer Stunde sind Urs und Traudel in den Kühlschrank umgezogen. Es ist ihre dritte Winterruhe in ihrem eigenen Kühlschrank, Anfang bis Mitte April werden sie wieder geweckt. Aus diesem Anlass habe ich mal eine kleine Grafik angefertigt, die ihre Gewichtszunahme seit Oktober 2006 zeigt, als die beiden bei mir eingezogen sind.

urseltraudel

Die blauen Streifen im Diagramm geben die Zeiten der beiden vorigen Winterruhen an. Das Gewicht fällt in den Wochen kurz vorher ab, weil die Schildkröten zwar schon das Fressen eingestellt haben, aber noch aktiv sind. Im Kühlschrank verlieren sie fast kein Gewicht, was sie an Fett verbrennen in dieser Zeit, nehmen sie offenbar an Feuchtigkeit aus dem Substrat wieder auf. In die ersten Monaten nach der Winterruhe fällt dann die größte Gewichtszunahme, während es im Hochsommer eher konstant bleibt.
Mehr…

KategorienAlltag, Haustiere, Musik Tags: