Sapere aude!

25. August 2011

Vor acht Jahren habe ich begonnen, Texte im Netz zu schreiben. Zuerst wurde ich in einem Diskussionsforum namens „Nensch“ durch einen euphorischen theoretischen Chemiker herausgefordert, der, ähnlich wie die Zeugen Jehovas auf das Erscheinen des Heilands, auf die alsbaldige Verkündung der Entdeckung einer „Theory of everything“ wartete. Weil mich das ärgerte, hatte bereits mein zweiter Artikel den Namen „Grenzen der Erkenntnis“. Dieser Text war philosophisch, programmatisch – und aus heutiger Perspektive unglaublich naiv.

„Sapere aude!“ ist lateinisch und bedeutet: „Denke selbst!“ Schaut man in die Wikipedia, dann erfährt man dort, dass Philosophie als Teilgebiete Logik, Metaphysik und Ethik enthält. Und dass jeder, der philosophiert, seine eigene Sicht der Dinge entwickelt. Zu nahezu jedem jemals erdachten philosophischen System gibt es auch heute noch mindestens einen Philosophen, der es vertritt. Also denn, Sapere aude, es gibt keinen anderen Weg!

Kapitel:
Realität, Natur, Kultur, Struktur
Information und Entropie
Reduktionismus und Emergentismus
Freier Wille und Teleologie
Glauben und Ethik
Neutraler Monismus

Kommentare sind in den einzelnen Kapiteln möglich.

Zum Abschluss und zur Entspannung zwei Videos. Das erste zieht einen in Richtung Naturalismus:

Und das zweite zeigt eines dieser children of evolution. Die Realität ist noch viel seltsamer und rätselhafter, als man es zu denken vermag:

Meine beiden Lieblingsvideos der letzten Zeit.

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