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Surprise, surprise

Mein Fundstück der Woche:


Gefunden habe ich den Link in der Telepolis. Dort wird hierhin verwiesen. Vor ein paar Jahren und genau zu datieren, da kurz nach dem Tsunami, bin ich in Thailand gewesen, u.a. auch in Bangkok. Dort ist Transsexualität offen-sichtlich, viel mehr als bei uns. Aber konfliktfrei kann das nicht sein, gegen Ende des Videos kommt das ja auch zur Sprache. Die meisten Menschen leben im „richtigen“ Körper und definieren einen großen Teil ihres Selbst-Verständnisses darüber. Gerade in traditionalistischen Gesellschaften dürften es andersartige Menschen noch immer sehr schwer haben.

Mich hat das Ganze an Chris Wayan und seine World Dream Bank erinnert: Prodigies‘ Oddities.

DREAMSELVES

It’s hard to live in a boy body, if you’ve been a girl too many lifetimes.

I constantly dream I’m in various times and places — and bodies. Did my weak tenancy in this body free my spirit to wander? Or did my shapeshifting sharpen my discontent with my particular skin? Whichever came first, I feel… confined. Often, in dreams, I’m female again. Happier. I draw more of the dream journeys I make as a woman, especially ones where I felt sexy. Not because sex sells–quite the opposite! Sex limits who‘ ll market my work. But I’m trying to anchor myself in life, not return to the spirit world, and tempting me with sweets like sex and beauty helps (I woo myself with chocolate, too.) I’m not a total trannie candidate–I dream I’m male just as often. But I’m uneasy drawing myself as male… ASHAMED of my boy body!

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Köppnick 05/31/2011 06:48:12 PM

Heute ist ein Spiegel-Artikel erschienen, in dem eine Geschlechtsumwandlung eines Microsoft-Managers thematisiert wird: Wie aus Michael Megan wurde.

Michael Wallent war ein erfolgreicher Manager. Er leitete nach seinem Eintritt bei Microsoft 1996 ein Team, das für die Entwicklung des Internet Explorers zuständig war. Später führte er eine Gruppe, die Windows Vista designte. Obwohl in der Sache sehr erfolgreich, stellten ihm seine Mitarbeiter für seine Führungsqualitäten kein gutes Zeugnis aus – sie kritisierten seine harsche, herablassende und unwirsche Art. Dann kam der Einschnitt: 2007 entschloss sich Michael zur Geschlechtsumwandlung. Aus Michael wurde Megan.
Megan Wallent verhält sich im Umgang mit ihren Mitarbeitern ganz anders als Michael. Weiterhin in einer Führungsposition bei Microsoft tätig und immer noch in der Erfolgsspur, bescheinigen ihr ihre Mitarbeiter eine emotional intelligente, lockere und gelassene Art. Sie helfe ihnen durch nachfragen, selbst auf die richtigen Lösungen zu kommen. Auch ihren eigenen Wandlungsprozess kommunizierte Megan sehr offen und direkt. Erst als Megan habe sie gelernt, wie Führung wirklich funktioniert, sagt sie über sich.

Bilder und Texte aus dem verlinkten Artikel.

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