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Archiv für die Kategorie ‘Videos’

Gegen die Hoffnungslosigkeit!

22. August 2014 Keine Kommentare

Wenn man sich in der letzten Zeit die Nachrichten ansieht, dann kann einem der Glaube an die Menschheit schon verloren gehen. Aber es gibt auch andere Seiten unserer Spezies. Stimmungsaufhellend sind zum Beispiel diese beiden schönen Fundstücke der letzten paar Tage:


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A capella science

12. Oktober 2013 Keine Kommentare

Wenig überraschend gingen die diesjährigen Nobelpreise in Physik an die beiden Physiker Peter Higgs und François Englert. Der dritte im Bunde, Robert Brout, ist schon verstorben, er hat deshalb leider die experimentelle Bestätigung der Theorie nicht mehr erlebt. Im Wikipediaartikel über das Higgs-Boson liest man zu der von den dreien unabhängig voneinander entwickelten Theorie:

1964 entwickelten Peter Higgs, François Englert und Robert Brout sowie Gerald Guralnik, Carl R. Hagen und Tom Kibble unabhängig voneinander und ungefähr gleichzeitig denselben formalen Mechanismus, durch den zunächst masselose Elementarteilchen in Wechselwirkung mit einem Hintergrundfeld (dem „Higgs-Feld“) massiv werden. Obwohl alle drei Arbeiten hintereinander in ein und derselben Ausgabe der Fachzeitschrift Physical Review Letters erschienen, wobei Englert und Brout ihr Manuskript etwas eher eingereicht hatten, sodass ihre Veröffentlichung vor denjenigen der anderen Autoren platziert wurde, benannte man das Feld und sein Teilchen (das Feldquant) allein nach Higgs.

In diesem Abschnitt findet man auch die Namen weiterer Personen, die an der Entwicklung der Theorie beteiligt waren. Getoppt wird ihre Anzahl natürlich jetzt durch die große Menge an Physikern, die im Cern arbeiten. Eine genaue Erklärung, wie das mit der Aufteilung eines Nobelpreises an mehrere Personen oder die Vergabe an Institutionen funktioniert, findet man in dem Artikel Geteilter Preis von Joachim Schulz.

Wie könnte man jetzt gratulieren? Vielleicht, indem man ein Musikstück nochmals aus der Versenkung holt, das sich mit den Experimenten am Cern beschäftigt und ein paar der (sehr jungen) Physiker dort zeigt:
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Bruno Fortuno – Doktor der Filosofie

18. Mai 2013 Keine Kommentare

Es gibt Dinge, die man lange im Gedächtnis behält. Dafür kann es verschiedene Gründe geben, zum Beispiel weil sie so gut oder weil sie so schlecht oder weil sie so schräg sind. Das folgende Lied habe ich mir über fünf Jahre gemerkt, nur hat es jetzt eine Weile gedauert, bis ich den Link wiedergefunden habe. Das Lied gehört zur schrägen Art; so schräg, das nicht mal mein Kollege, der sonst allem ziemlich offen gegenübersteht, es bis zum Ende hören wollte. Aber irgendeine seiner Bemerkungen hatte bei mir diese alte Erinnerung wieder hervorgeholt.

Bruno Fortuno hat damals ein paar Lieder in ähnlichem Stil veröffentlicht, ein weiteres Highlight ist:
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Dinner for one

3. Januar 2013 Keine Kommentare

Es tut gut, sich gewisse Riten über die Jahre hinweg zu erhalten. Eine von diesen alten Angewohnheiten ist sicherlich bei vielen, sich am Silvestertag „Dinner for one“ im Fernsehen anzuschauen, wo es zu verschiedenen Uhrzeiten quer durch alle (dritten) Programme gezeigt wird. Wenn man nicht von diesen Programmen abhängig sein will (oder gar kein Fernsehen hat ;-)), kann man es sich inzwischen auch im Internet anschauen:

Über die Jahre sind einige weitere Versionen dazugekommen, hier eine Version, passend zur Finanzkrise, mit Sarkozy (auch schon wieder Geschichte) und Merkel (noch nicht):
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Was hat uns die Philosophie gebracht?

24. Dezember 2012 3 Kommentare

Diese Frage wurde unlängst in einem Diskussionsforum gestellt. Ich vermute, seitens des Verfassers, einem ausgewiesenen Philosophieskeptiker, war sie rein rhetorisch gemeint, er wollte wohl seine eigene negative Sichtweise nur von vielen anderen bestätigt haben.

Aber an sich ist die Frage für mich tatsächlich interessant. Vor 35 Jahren hieß eines meiner Schulfächer „Staatsbürgerkunde“, später an der Uni „Marxismus-Leninismus“, und das waren typische „Schwafelfächer“, denen man nicht ausweichen konnte. Spaß gemacht haben sie nicht. Viel später haben mich Themen interessiert, die von der Physik (Kosmologie, Quantenphysik) inspiriert wurden. Dann kamen die Neurowissenschaften (Willensfreiheit, Menschsein) dazu. Antworten auf meine Fragen konnte die Naturwissenschaft aber nicht liefern, denn die hat immer nur Wie-Antworten, d.h. „Wie funktioniert etwas?“ In der letzten Zeit sind dann ethische Fragen hinzugekommen, hier inspiriert vor allem durch Politik: Abtreibung, Präimplantationsdiagnostik, Gentechnik. Oder ebenfalls durch die Politik inspiriert: Was ist Gerechtigkeit, was ist Wahrheit? Auch die Verwendung von Sprache im Denken, in der Wissenschaft, Religion, Politik oder ganz profan im Alltag ist interessant. Und natürlich kann man bei der Suche nach „ewigen“ Antworten Fragen nach Gott nicht ausklammern.

Wenn man darüber nachdenkt, kommt man recht schnell dahinter, dass das alles philosophische Fragen sind. In dem bereits erwähnten Forum hat ein „Berufsphilosoph“ dann den Kanon immerwährender Fragen aufgelistet, mit denen in die Philosophievorlesungen an der Uni eingestiegen wird:
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Weird Al Yankovic, GEMA und Olaf Schubert

4. Oktober 2012 Keine Kommentare

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich über Weird Al Yankovic gestolpert bin. Eine seiner Spezialitäten ist die Verballhornung anderer Künstler, mit denen die meisten von ihnen aber offenbar keine Probleme haben, zumal es ihnen zusätzliche Publicity verschafft. Mein Lieblingsvideo von Weird:

Ich hätte hier gern weitere Videos von ihm verlinkt, aber bei den meisten erblickt man statt des Videos den inzwischen sattsam bekannten Spruch:

Leider ist dieses Video in Deutschland nicht verfügbar, da die GEMA die Verlagsrechte daran nicht eingeräumt hat.

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Ostrock

29. September 2012 Keine Kommentare

Gestern waren wir zu einem gemeinsamen Konzert der Gruppen Puhdys, Karat, City, Renft und Rockhaus. Allen diesen Gruppen ist gemeinsam, dass ihre aktivste Zeit in den 70er und 80er Jahre in der DDR lag. Die älteste dieser Bands ist Renft, die 1958 gegründet und 1975 verboten wurde. Rockhaus ist die jüngste, die erst 1978 gegründet wurde. Mit Ausnahme von Renft gibt es die anderen in geänderten Besetzungen heute noch.

Mein Verhältnis zu diesen Gruppen (und sicher das vieler anderer) war als Jugendlicher ambivalent: Die DDR-Oberen legten auf deutschsprachige und nicht allzu kritische Titel wert, sodass man eher mit seinem Kassettenrekorder am Westradio hing und sich seine Musik von dort saugte. Bei den englischsprachigen Liedern fiel die Seichtheit der Texte nicht so auf. Heute sieht das Verhältnis zu den alten Ostgruppen anders aus, die Lieder von damals sind jetzt für mich Ohrwürmer, die wehmütige Erinnerungen an die alte Zeit hervorrufen. Auch der Hintersinn vieler Texte erschließt sich erst im jahrzehntelangen Abstand.

Vielleicht das bekannteste Lied der Puhdys ist „Alt wie ein Baum“:

Das ist eine Liveaufnahme von 1999, inzwischen sind die Bandmitglieder nochmals 13 Jahre älter. Hier eine Aufnahme von einer Original-LP. Die Band gibt es seit 43 Jahren. Ihren Traum, einmal gemeinsam mit den Rolling Stones in Peking aufzutreten, konnten sie sich bisher nicht erfüllen. Von den Puhdys stammt auch die Filmmusik zu einem der schönsten DDR-Filme, Die Legende von Paul und Paula, darunter das Lied Wenn ein Mensch lebt. Mein Link führt auf ein Video von 1977.
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Eier trennen

26. August 2012 1 Kommentar

Wer behauptet, dass Chinesen nicht kreativ sein können?

Interessant an diesem Video finde ich, dass das Eigelb offenbar nicht oder kaum mit dem Eiweiß verbunden zu sein scheint. Das wusste ich bisher noch nicht.

Hiermit melde ich mich von einem längeren Peru-Urlaub zurück, von dem es sicher bald einen Bericht geben wird. 😉

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Du bist das Beste, was mir je passiert ist…

18. März 2012 Keine Kommentare

Gestern hatte ich auf einer kurzen Autofahrt doch einmal das Radio angemacht. Normalerweise tue ich das nicht, denn ich hasse diese Dauerwerbesendungen, die von kurzen Musikeinspielungen unterbrochen werden, und die mir das Gehirn zumüllen. Aber dieses Mal war es etwas anders, jedenfalls habe ich mich heute früh bei Youtube auf die Suche nach diesem einen Lied gemacht, das mir gestern so gut gefallen hat. Ich kannte es nicht und wusste so auch nicht die Gruppe, aber bei deutschen Texten ist die Chance doch recht gut, fündig zu werden:

Silbermond also.
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Kann man über seinen Schatten springen?

17. Februar 2012 Keine Kommentare

Gestern Abend habe ich in einen Spektrum-Epoche-Heft über China gelesen, woher der Ausspruch „Schmiergeld zahlen“ kommt. Im alten China wurde der Handel in einigen Städten von kriminellen Banden beherrscht. Wollte man mit seinem Karren ihr Gebiet passieren, musste man Schmiergeld zahlen. Mit diesem Geld wurde das (völlig überteuerte) Fett für die Lager bezahlt, obwohl die Achslager in den meisten Fällen überhaupt keine Schmierung nötig hatten. Diese schöne Geschichte ist mir heute anlässlich des Rücktritts von Wulff eingefallen, da wurde dann gleich das nächste Wortspiel gebraucht: Frau Merkel müsse über ihren eigenen Schatten springen, wenn sie Joachim Gauck nominiert, den sie aus parteitaktischen Gründen seinerzeit für Christian Wulff abgelehnt hatte. Pyhsikalisch ist es unmöglich, über den eigenen Schatten zu springen, denn in allen Situationen bewegt sich der Schatten schneller als man selbst. Wenn hier jemand eine Konstruktion weiß, in der es anders ist, lasse er es mich wissen.
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