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Archiv für die Kategorie ‘Religion’

Caster Semenya

19. August 2016 Keine Kommentare

In einem Fernsehbeitrag von der Olympiade wurde auch über Caster Semenya berichtet. Im Unterschied zum hier verlinkten Wikipediabeitrag, der darüber nichts enthält, wurden im Fernsehen Details über den bei ihr wohl doch vorhandenen Hermaphroditismus gebracht. Semenya hat zwar eine Vagina, jedoch keine Gebärmutter und stattdessen im Körper liegende Hoden. Caster Semenya könnte über 800m aufgrund ihrer Besonderheiten die Goldmedaille gewinnen. Männer und Frauen unterscheiden sich im Mittel deutlich in der körperlichen Leistungsfähigkeit, nicht ohne Grund werden deshalb im Sport die Wettkämpfe nach Männern und Frauen getrennt durchgeführt. (Ob es auch Unterschiede in der geistigen Leistungsfähigkeit gibt, darüber lässt sich trefflich streiten, warum gibt es bei Schachwettkämpfen eine Geschlechtertrennung, wenn dem nicht so ist?)
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Greogory Bassham, Eric Bronson (HG.): Der Herr der Ringe und die Philosophie II

1. November 2015 Keine Kommentare

Im ersten Artikel, in dem ich mich auf diese Anthologie bezogen habe, ging es um eine Allegorie zwischen den Ringen in Tolkiens Trilogie und neuen Technologien: Die Schicksalsklüfte: Tolkiens Ringe der Macht und die Bedrohung durch neue Technologien. In einem weiteren Kapitel wird über Sterblichkeit und Unsterblichkeit philosophiert – das Buch enthält einen Essay von Bill Davis „Den Tod wählen: Sterblichkeit als Gabe“.

Arwens Liebe zu Aragorn dagegen ist noch komplizierter. Der Film „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ zeigt die beiden während Aragorns Aufenthalt in Bruchtal im Gespräch über ihre Zukunft. Auf einer Brücke inmitten eines üppigen Gartens tauschen sie zärtliche Worte über ihre Liebe und tiefe Zusammengehörigkeit aus. Sie fragt ihn, ob er sich an ihr Versprechen erinnere. Er bejaht: »Du sagtest, du wolltest dich an mich binden und auf das unsterbliche Leben deines Volkes verzichten.« Sie antwortet unerschütterlich: »Und dazu stehe ich. Ich ziehe ein endliches Leben mit dir allen Zeitaltern dieser Welt ohne dich vor. Ich wähle ein sterbliches Leben.« Es wird sehr deutlich, dass sie ihn liebt, doch was hat der Tod mit ihrer Entscheidung zu tun? …

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Elben und Menschen sind zwar Verbündete im Kampf gegen Saurons Versuche, die Herrschaft über Mittelerde zu erringen, doch ihre Lebensläufe unterscheiden sich gravierend. Wie die Menschen in der realen Welt, so sind auch Tolkiens Menschen sowie die Hobbits sterblich. Sei es durch Alter, Krankheit oder Verletzung – es kommt eine Zeit, wenn ihre Körper nicht mehr fähig sind, die Lebensfunktionen aufrechtzuerhalten. Und wenn ihre Körper sterben, verlassen ihre Seelen Arda, die Erde. Elben haben ein anderes Schicksal. Ihre Körper können müde werden oder auch so verletzt sein, dass sie nicht weiterleben können. Doch selbst wenn die Körper sterben, bleiben die Seelen der Elben »im Kreislauf der Welt«. Die Menschen wissen nicht, was mit ihnen nach dem Tod geschieht. Elben wissen, dass – gleichgültig, was mit ihrem Körper geschieht – ihre Seelen einen aktiven Platz im Leben von Arda einnehmen werden.

Arwen muss zwischen diesen beiden Möglichkeiten wählen, denn sie ist, wie ihr Vater Elrond, Halb-Elbe. Halb-Elben sind sehr selten, sie müssen sich entscheiden, ob sie das Schicksal der Menschen oder das Schicksal der Elben teilen wollen. Arwen entscheidet sich dafür, Aragorns Schicksal zu teilen, was ihren eigenen Tod unvermeidlich macht.

Die drei Teile vom „Herrn der Ringe“ gab es 1954 / 1955 schon zu Tolkiens Lebzeiten. 1937 erschien „Der kleine Hobbit“, die Vorgeschichte zum Herrn der Ringe. Das Thema hat Tolkien aber sein ganzes Leben beschäftigt. Im „Silmarillion“ wird die Entstehung der Welt, in der der Hobbit und der HdR spielt, dargestellt. Dieses Buch hat Tolkien nicht mehr selbst fertig gestellt, sie wurden posthum von seinem Sohn stilistisch geglättet und heraus gegeben. Dort liest man zum Vergleich zwischen Elben und Menschen:

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Andreas Eschbach: Der Jesus-Deal

12. Februar 2015 Keine Kommentare

Von Andreas Eschbach habe ich inzwischen schon eine ganze Reihe von Büchern gelesen, z.B. Eine Billion Dollar, Der Nobelpreis, Das Buch der Zukunft und Exponentialdrift. Sein bekanntestes Buch ist aber sicherlich „Das Jesus-Video“, auch wegen seiner Verfilmung. Die Hauptidee in diesem Roman ist, dass man sich, nachdem bei Ausgrabungen 2000 Jahre alter Artefakte die Bedienungsanleitung einer Videokamera gefunden wurde, die erst in der Zukunft auf den Markt kommen wird, auf die Suche nach einer Videokassette macht, die in der Lebenszeit von Jesus bespielt worden sein muss. Tatsächlich werden die Aufnahmen am Ende des Buchs gefunden. Sie zeigen den historischen Jesus und sind für einige der Betrachter so beeindruckend, dass sie ihr Leben verändern. Andere glauben hingegen an eine Fälschung.

Ich habe damals beim Lesen nicht gedacht, dass Andreas Eschbach nochmals darauf zurückkommen und eine Fortsetzung schreiben würde, aber mit „Der Jesus-Deal“ hat er Ende des letzten Jahres einen zweiten Teil zu diesem Thema veröffentlicht. Im ersten Buch war der Zeitreisende im Dunkeln geblieben, aber nur ein solcher konnte ja die betreffenden Aufnahmen mit einer modernen Kamera machen. Im neuen Buch wird gleich eine ganze Gruppe mit dem Ziel in die Vergangenheit geschickt, Jesus in die Gegenwart zu holen. Auftraggeber und Chef des Unternehmens ist der Führer einer orthodoxen und obskuren christlichen Sekte, der aktuelle Ereignisse unserer Zeit anhand der Bibel so interpretiert, dass die Endzeit – Armageddon – angebrochen ist und mit der Rückkehr von Jesus das Jüngste Gericht beginnen wird.

Ich kann und will hier nicht weiter die Handlung „verraten“, denn schließlich ist ein belletristisches Buch nur halb so spannend, wenn man den Verlauf schon genau kennt. Aber einige Passagen, mit denen Eschbach die ganze Unlogik des (christlichen) Glaubens aufzeigt, komme ich hier nicht umhin zu zitieren:

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Islam und Islamismus

10. Januar 2015 3 Kommentare

In den letzten Tagen haben Islamisten grausame Anschläge in Frankreich verübt. Zwei der Islamisten bekannten sich zu ihrer Zugehörigkeit zu Al Kaida, einer zum Islamischen Staat. Die beiden Brüder und der Einzeltäter sollen sich gekannt haben und in Telefonaten während ihrer Taten selbst ihre Bekanntschaft und die Beauftragung durch Al Kaida und IS zugegeben haben. Muslime in der ganzen Welt und muslimische Organisationen haben die Taten verurteilt und einhellig davon gesprochen, dass die Täter sich nicht auf den Islam berufen dürfen, das wäre mit diesem nicht vereinbar.

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Robert Spaemanns Gottesbeweis

14. Dezember 2014 Keine Kommentare

Hohe Luft widmet in der Ausgabe 3/2014 eines ihrer Denkstücke Robert Spaemanns Gottesbeweis. Es liest sich etwas verschwurbelt und findet sich auch an anderen Stellen im Netz, wenn man den Namen dieses Philosophen angibt:

Tatsachen sind hartnäckig. Sie werden nämlich nicht falsch. Was heute wahr ist, das muss auch in Zukunft wahr gewesen sein. Wenn ich heute mit Freunden zusammensitze, dann wird es auch morgen wahr sein, dass ich heute mit Freunden zusammengesessen habe. Die vollendete Zukunft oder futurum exaktum ist also mit dem Präsens verbunden: Wenn ich von etwas sage, dass es ist, dann heißt das nichts anderes, als zu sagen, es sei in Zukunft gewesen.

In diesem Sinne ist Wahrheit ewig, wie schon einige Denker des Mittelalters erkannten. Denn wenn es irgendwann in Zukunft nicht mehr wahr wäre, dass ich heute mit Freunden zusammengesessen habe, dann kann es auch heute nicht wahr sein, dass ich mit Freunden zusammensitze. Das Vergangene existiert weiter in unserer Erinnerung. Was aber, wenn sich niemand mehr erinnert? Wenn es überhaupt keine Menschen mehr gäbe? Die Antwort lautet: Selbst wenn es die Welt nicht mehr gibt, bleibt es immer noch wahr, dass ich heute mit Freunden zusammengesessen habe.

Der Philosoph Robert Spaemann leitet daraus sogar eine Art Gottesbeweis ab. Zur Vergangenheit gehört eine Gegenwart, deren Vergangenheit sie ist. Gegenwart ist aber immer nur als bewusste Gegenwart zu verstehen – also als Gegenwart, die von jemandem erlebt wird. Wenn es aber keine bewusste Gegenwart mehr gibt, weil überhaupt nichts mehr existiert, dann ist auch die Vergangenheit ausgelöscht. Dann wäre es also tatsächlich nicht mehr wahr, dass ich heute mit Freunden zusammengesessen habe. Und dann wäre es auch nicht wahr, dass ich heute mit Freunden zusammensitze. Und das können wir gar nicht denken, sagt Spaemann: »Wenn die gegenwärtige Wirklichkeit einmal nicht mehr gewesen sein wird, dann ist sie nicht wirklich.« Folglich muss es ein Bewusstsein geben, in dem alles, was geschieht, aufgehoben ist. Dieses Bewusstsein könnten wir Gott nennen.

Interessant fand ich bei der Suche nach „Robert Spaemanns Gottesbeweis“, dass da an ziemlich prominenter Stelle eine Rezension in Begleitschreiben angezeigt wurde. Daraus ein schönes Zitat:

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Staat und Religion

8. Dezember 2014 6 Kommentare

Hier bzw. hier hat Metepsilonema einen Text veröffentlicht, der eine Replik auf Niko Alms Gedanken zum Islamgesetz darstellt. Niko Alm kannte ich bisher nur als denjenigen, der sich für seinen Führerschein mit einem Nudelsieb auf dem Kopf hat fotografieren lassen. Leider haben es die Pastafari in Österreich nicht geschafft, sich auch als Religionsgemeinschaft registrieren zu lassen.

Erst durch Metepsilonema habe ich jetzt erfahren, dass Alm ein durchaus ernsthafter Politiker ist, für den die Auseinandersetzung zum Verhältnis zwischen Staat und Kirche ein wichtiges Anliegen ist. Metepsilonema verlinkt in seinem Beitrag zwei Artikel von Alm, in denen er sich mit dem Islamgesetz in Österreich auseinandersetzt:

Aus meiner Sicht stellt Niko Alm in seinem Blog genau die richtigen Fragen:

  • Wozu brauchen einzelne Religionsgesellschaften überhaupt eigene Gesetze?
  • Warum gibt es nicht ein Gesetz für alle?

Und er listet auch einige der religiösen Praktiken auf, die anderen Menschen äußerst befremdlich erscheinen:

  • Beschneidung
  • Speisevorschriften
  • Feiertage

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Religionsfreiheit!

30. November 2014 Keine Kommentare

Als Nachtrag zum letzten Artikel Die Katholische Kirche entlässt einen Chefarzt…:

Link für Ahnungslose: FSM = Fliegendes Spaghettimonster.

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Die Katholische Kirche entlässt einen Chefarzt…

28. November 2014 Keine Kommentare

…weil dieser wieder geheiratet hat. Die Geschichte ist schnell erzählt, sie ist ja auch durch alle Medien gegangen. In einem Düsseldorfer Krankenhaus, das unter der Leitung der Katholischen Kirche firmiert, ist ein Chefarzt entlassen worden. Der Arzt war im Jahr 2000 eingestellt worden, hat sich im Jahr 2005 von seiner Frau getrennt, sich im Jahr 2007 scheiden lassen und im Jahr 2008 seine neue Freundin geheiratet. Im Jahr 2009 wurde ihm gekündigt und er hat dagegen geklagt. 2011 wurde der Fall vor dem Bundesarbeitsgericht verhandelt und der Arzt bekam Recht. Der Spiegel schrieb damals:

Wer dort [bei der Kirche] anheuert, muss sich manche Einschränkungen gefallen lassen – auch im privaten Bereich. Das hat das Bundesarbeitsgericht jetzt bestätigt: Als Arbeitgeber genießen die Kirchen Sonderrechte. Ihre Angestellten sind zur Loyalität verpflichtet und müssen religiöse Glaubenssätze beachten. So kann auch die zweite Ehe eines Mitarbeiters zur Kündigung führen, stellte der Zweite Senat des Gerichts am Donnerstag in Erfurt klar.

Trotzdem bekam ein katholischer Arzt eines Düsseldorfer Krankenhaus auch in höchster Instanz recht, wie schon in den Verfahren zuvor. Die katholische Kirche als Klinikbetreiber hatte den Chefarzt entlassen, weil er nach seiner Scheidung ein zweites Mal standesamtlich geheiratet hatte. Aus Sicht seines Arbeitgebers verstieß er damit gegen die katholische Sitten- und Glaubenslehre.

Allerdings war der Fall verzwickt: Der Arzt und seine Ehefrau hatten sich 2005 getrennt. Danach lebte der Mediziner zwei Jahre lang mit seiner neuen Partnerin zusammen und heiratete sie 2008, ein halbes Jahr nach der Scheidung. Als die Klinik von der Eheschließung erfuhr, kündigte sie dem Chefarzt 2009. Dagegen klagte er und verlangte seine Weiterbeschäftigung.

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Schon in der Vorinstanz konnte sich der 49-jährige Arzt durchsetzen: Das Landesarbeitsgericht Düsseldorf gab seiner Klage im vergangenen Jahr statt, daraufhin rief die Klinik per Revision das Bundesarbeitsgericht an. Auch wenn dies in den Ohren mancher altertümlich klinge, habe der Arzt aus katholischer Sicht gesündigt, sagte Klinik-Anwalt Burkard Göpfert. Die Lösung einer einmal geschlossenen Ehe sei nicht vorgesehen, der Mann habe „genau gewusst, dass er damit gegen seinen Arbeitsvertrag verstößt“.

Die Erfurter Richter sahen es anders. Sie mussten abwägen und werteten die Wiederheirat grundsätzlich als schweren Loyalitätsverstoß, der mit Kündigung geahndet werden könne. Damit blieben sie ihrer bisherigen Rechtsprechung treu. Zugleich machten sie aber deutlich, dass die Gerichte die Interessen zwischen den Grundrechten der Kirchen und den Freiheitsrechten der Arbeitnehmer sorgfältig abwägen müssen.

Vor allem drei Faktoren gaben den Ausschlag zugunsten des Chefarztes: Zum einen habe das Düsseldorfer Krankenhaus anderen, nicht-katholischen Ärzten mit gleichlautenden Verträgen in ähnlichen Fällen nicht gekündigt – also mit zweierlei Maß gemessen. Zum anderen sei der Klinikleitung lange vor der Kündigung bekannt gewesen, dass der Mann in einer nicht-ehelichen Lebensgemeinschaft lebte, was nach kirchlichen Maßstäben bereits einen schweren Sittenverstoß darstelle. Und schließlich stelle das Grundgesetz den Wunsch nach einer bürgerlichen Ehe unter besonderen Schutz, die Wiederheirat des Arztes gehöre zu dem „innersten Bezirk seines Privatlebens“ (Aktenzeichen (2 AZR 543/10).

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Jörg Starkmuth: Die Entstehung der Realität

23. Dezember 2013 2 Kommentare

Manchmal vergehen Jahre zwischen dem Zeitpunkt, an dem man ein Buch kauft, und dem, an dem man es liest. Und häufig kann ich mich dann nicht mehr daran erinnern, wo ich das Buch erworben habe und warum. Starkmuths Buch ist so ein Fall. Nach dem Lesen weiß ich, dass ich es sicher nicht aufgrund einer Empfehlung aus einem Wissenschaftsmagazin gekauft habe, vermutlich war es eine Spontanentscheidung, als ich irgendwann, irgendwo ein bisschen Zeit übrig hatte und in der nächstbesten Buchhandlung gelandet bin. Wahrscheinlich habe ich etwas im Buch geblättert und die ersten Seiten sprachen mich an.

„Hätte ich keinen Namen für das, was ist, wäre ich umgeben von Wundern.“

Diese Worte notierte ich im Sommer 2001, inspiriert von einer Wanderung auf dem Odilienberg im Elsass, einem der bedeutendsten Heiligtümer der alten keltischen Kultur in Mitteleuropa. Das Bewusstsein, von den Relikten und Energien dieser uralten Vergangenheit umgeben zu sein, verstärkte noch den Eindruck des Magischen, der die Bilder von moosbewachsenen Felsen und üppigem Grün begleitete.

Das ist doch eine interessante Beobachtung, zu der in der Einleitung weitere Facetten hinzugefügt werden, z.B.:
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Naturwissenschaft und Glauben

17. November 2013 2 Kommentare

Es gibt bestimmte Anschauungen, über die ich mich außerordentlich ärgern kann. Das Folgende gibt eine solche wieder. Gefunden habe ich sie ausgerechnet im MindMag, dem Mitgliedermagazin von Mensa. Der folgende Link führt zum Heft mit dem ärgerlichen Text: MinMag 96, Seite 17ff. Zunächst werden darin Experimente aus der Schule geschildert, so wie sie im naturwissenschaftlichen Unterricht durchgeführt werden. Das folgende ist das letzte von dreien:

Physik-Unterricht, 11. Klasse Grundkurs, Thema: Schwingungen und Wellen

Der Rubinlaser kommt zum Einsatz. Der Raum wird verdunkelt, nur der Laser verbreitet ein angenehmes rotes Licht. Dann schiebt die Lehrkraft einen Vorsatz vor die Austrittsöffnung des Laserstrahls. Plötzlich breitet sich das Licht nicht mehr gleichförmig aus, sondern über den gesamten Unterrichtsraum verteilt schweben rote Punkte in der Luft, dazwischen ist es dunkel. Deutung: Licht verbreitet sich in Wellen, durch das Gitter entstehen Interferenzen, die das Punktmuster hervorrufen. Ein Beweis für die Welleneigenschaften des Lichts! Warum sollen die Schüler das nicht glauben?

Die beiden anderen Beispiele entstammen dem Biologieunterricht der fünften und dem Chemieunterricht der achten Klasse. Danach folgt das Fazit der Autorin:
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