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Archiv für die Kategorie ‘Religion’

Wurde der Urknall von Gott verursacht?

20. März 2019 Keine Kommentare

Es ist gar nicht so einfach, alle Schöpfungsmythen in einer Geschichte zu erfassen: Das Weltall gibt es schon lange. Vor etwa 10.000 Jahren kam die zehnte Emanation von Vishnu in unserer Gegend vorbei und brachte auch gleich eine Schildkröte mit. Ob Vishnu der Zehnte von Vishnu dem Neunten erschaffen wurde und woher die Schildkröte stammt, ist nicht überliefert. Jedenfalls legte er eine Scheibe auf die Kröte, modellierte ein paar Berge, Ozeane und Tunnel, aber noch keine Eisenbahnen. Es ist auch nicht ganz klar, ob die Scheibe rund oder viereckig war, für letzteres findet man nämlich Belege in der Bibel.

Vor 6000 Jahren kam dann unser Gott. Hier ist nicht bekannt, ob er nicht vielleicht schon die elfte oder noch die zehnte Emanation von Vishnu war oder ein anderer der drei Millionen Götter des Hinduismus oder ein ganz neuer. Jedenfalls ist seitdem die Erde keine Scheibe mehr, sondern eine Kugel, laut Bibel mit vier Ecken. Über den Verbleib der Schildkröte ist nichts bekannt. Es gibt drei Möglichkeiten: Sie ist weggeschwommen, Gott war von der vielen Arbeit hungrig oder es wurde Material benötigt, um aus der Scheibe eine Kugel zu machen. Gott schuf die Menschen und vergrub gleichzeitig noch ein paar Millionen Jahre alte Fossilien. Diese sind der klarste Beweis für Außerirdische, denn die Erde ist ja erst ein paar tausend Jahre alt, von hier können sie nicht stammen.

Alle weiteren Menschen machten wir dann selbst. Zuerst die Paläontologen, die die Fossilien wieder ausgruben und sich über ihr Alter wunderten. Dann die Physiker. Die Physiker schufen den Urknall und schafften ihn an die richtige Stelle in der Vergangenheit. Der Urknall schuf das Weltall. Und damit beginnt die Geschichte wieder von vorn.
Jede Interpretation ist jetzt möglich:

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Ist es möglich, die Existenz des Menschen ohne ein höheres Wesen zu erklären?

14. Februar 2019 Keine Kommentare

Existenz muss nicht erklärt werden. Alles, das wir beobachten können, muss existieren. Menschen können wir beobachten, also existieren Menschen.

Bei dem Begriff “Höhere Wesen” müsste zunächst definiert werden, was ein höheres Wesen ist. Bei “Größeres Wesen” ist das sehr leicht. Ein größeres Wesen ist, was größer ist als ein Mensch. Elefanten sind größere Wesen. Bei einem höheren Wesen könnte man analog zum Beispiel fordern, dass es sich an einem höheren Ort als ein Mensch befindet. Höhere Wesen wären dann zum Beispiel Vögel, die fliegen. Vögel, die auf der Erde laufen, sind niedere Wesen.

Da eingangs bereits geschrieben wurde, dass Existenz nicht erklärt werden muss, scheint es mir so zu sein, dass die Existenz von Vögeln nicht notwendig für die Existenz von Menschen ist. Sie waren aber schon vor uns da, wenn ich die Erkenntnisse der Evolutionstheorie und der Paläontologie richtig verstanden habe.

Deshalb irre ich mich vielleicht und die Existenz von Vögeln ist notwendig für uns Menschen. Bei uns gab es Gans zu Weihnachten.

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Kann Gott sich individuell um deine Probleme kümmern?

21. Januar 2019 Keine Kommentare

Dieselbe Frage wird jedes Jahr zum Weihnachtsmann gestellt (Gibt es den Weihnachtsmann wirklich?). Er taucht zur fast gleichen Zeit bei allen Kindern auf. Auch vom Osterhasen wird Derartiges berichtet. Deshalb kann man die Frage mit einem klaren “ja” beantworten.

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Wie hat sich das Christentum so weit ausgebreitet?

15. Januar 2019 Keine Kommentare

Der Erfolg des Christentums im Vergleich zu anderen jüdischen Sekten, von denen es zu Lebzeiten von Jesus in seinem Lebensraum sehr viele gab, ist zum einen der Öffnung gegenüber Nichtjuden zu verdanken. Hier war der erste wohl Paulus, der von der Christussekte ins “Ausland” geschickt wurde, um zu missionieren, einem Auftrag, mit dem viele andere Mitglieder seiner Sekte eigentlich nicht einverstanden waren. Aus diesem Grund ist das Judentum nie zur Weltreligion aufgestiegen, man hat sich bewusst anderen Ethnien verschlossen.

Zum zweiten wurde das Christentum so erfolgreich, weil die herrschenden Eliten bemerkten, dass sich ihre Herrschaft mit dem Christentum als Staatsreligion einfacher aufrecht erhalten ließ, weil die Urchristen die weltlichen Herrscher nicht anzweifelten. Der erste christliche Herrscher war Kaiser Konstantin. Die Christen wollten ihr besseres Leben nicht im Diesseits erkämpfen, sondern hofften auf den Gotteslohn im Jenseits.

Das ist nahe verwandt mit dem dritten Aspekt: Im Monotheismus fällt es den Regierenden leichter, ihre Herrschaft zu legitimieren: Im Himmel gibt es nur einen Gott, auf der Erde nur einen Herrscher, und dieser erhält seine Macht von Gott verliehen. Viele Krönungszeremonien werden noch heute von christlichen Würdenträgern und in Kirchen vollzogen. Bei uns schwören die Bundeskanzler und andere Würdenträger noch immer auf die Bibel.

Der vierte Aspekt ist, dass nach den Kriegen zwischen Katholiken und Protestanten die Religion in den betreffenden Ländern etwas in den Hintergrund gedrängt wurde und mit der kurz danach einsetzenden Aufklärung diese Staaten wirtschaftlich besonders erfolgreich werden konnten. Die immer noch vorhandenen christlichen Kirchen in diesen Ländern profitieren von dem säkularen Erfolg.

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Macht es Sinn, an alle Religionen zu glauben?

3. Januar 2019 Keine Kommentare

Man kann nicht an alle Religionen glauben, weil man nicht alle Religionen kennen kann. Es könnte in der Welt ja sehr seltsame Vorstellungen geben, z.B. den Glauben an die böse Dreizehn, das fliegende Spaghettimonster oder die Unsterblichkeit zahmer Marienkäfer. Obwohl, so groß ist der Unterschied dann wohl doch nicht, ob man daran auch noch glaubt oder nicht. Das macht einen großen Haufen Sinn.

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Was ist Autotheismus?

3. Januar 2019 Keine Kommentare

Genauso wie es bei den Weltbildern die Weiterentwicklung vom geozentrischen über das heliozentrischen zum egozentrischen Weltbild gab, gibt es bei den Gottesbildern die Entwicklung vom Polytheismus über den Monotheismus zum Autotheismus, der Selbstvergötterung.

Man begegnet dem egozentrischen Autotheisten überall, der typische Vertreter ist der Smombie, der ins Smartphone glotzende Zombie. Er hat nur eine kurze Lebenserwartung, denn die anderen Objekte unseres Planeten, wie Auto, Laternenpfahl oder Baugrube, nimmt er nicht wahr, aber sie ihn.

Der Smombie wird meist mit seinem Gehirnersatz beerdigt, denn die Glas- und Plastereste des Smartphones sind nach dem Überrollen durch das Auto, dem Zusammenprall mit dem Laternenpfahl oder dem Sturz in die Baugrube meist fest in den Schädel eingedrückt – dorthinein, wo sich früher beim Menschen das Gehirn befand.

Bewegt sich die Menschheit langsam in Richtung Atheismus?

2. Januar 2019 Keine Kommentare

Unter Atheismus wird an verschiedenen Stellen etwas anderes verstanden:

  • Gottlosigkeit als Nichtglauben an einen personalen Gott.
  • Spiritualismus kennt diese Art des Nichtglaubens auch, aber ist das Atheismus?
  • Antitheismus als eine Art missionarische antireligiöse Bewegung.
  • Agnostizismus als die Annahme der Unbeantwortbarkeit der Frage nach der Existenz eines oder mehrerer Götter.
  • Naturalismus als Ablehnung übernatürlicher Kräfte.
  • Konfessionslosigkeit als Nichtzugehörigkeit zu einer anerkannten Glaubensgemeinschaft.
  • Zwangsatheismus, wenn die vorherrschende Staatsideologie Religionen unterdrückt.

Atheismus ist kein neues Phänomen, zeitgleich mit dem griechischen Götterpantheon gab es bereits die ersten Atheisten. Die Gründe waren damals dieselben wie heute: Die den Göttern zugeschriebenen Eigenschaften halten logischen Schlüssen nicht stand und Ungerechtigkeiten und Grausamkeiten in der Welt lassen am göttlichen Wohlwollen zweifeln.

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Wie beweisen Atheisten, dass es Gott nicht gibt?

2. Januar 2019 Keine Kommentare

Es gibt zwei Arten von Gottesbeweisen, logische und empirische. Die logischen Gottesbeweise, die heute bekannt sind, beginnend bei Anselm von Canterbury, über Kurt Gödel bis Robert Spaemann, sind alle falsch, und zwar logisch falsch. Bei den empirischen Beweisen muss man unterscheiden zwischen den Beweisen, dass es Gott gibt und denen, dass es Gott nicht gibt.

Ein empirischer Beweis, dass es Gott nicht gibt, ist – wiederum aus logischen Gründen – unmöglich. Der Grund ist, dass man hier einen sogenannten Allbeweis fordert. Man müsste zeigen, dass es eine Entität namens Gott überall und zu allen Zeiten nicht gibt. Einzelbeispiele beweisen hier nichts, denn es könnte ja noch einen anderen Ort oder eine andere Zeit geben, bei dem man den besagten Herrn findet.

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Was ist der Unterschied zwischen Glauben und Aberglauben?

2. Januar 2019 Keine Kommentare

Die Wikipedia sagt dazu, dass Aberglauben ein als irrig angesehener Glauben ist. Das heißt, ob man etwas als Glauben oder als Aberglauben betrachtet, hängt nicht vom Gläubigen, sondern von demjenigen ab, der den Gläubigen bewertet. Einige Religionen betrachten ihre Konkurrenten als Irr- oder Aberglauben.

Atheisten können es aphoristisch so definieren: Den Unterschied zwischen Glauben und Aberglauben macht die Kirchensteuer.

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Klaus Cäsar Zehrer: Das Genie

1. Januar 2019 Keine Kommentare

In seinem ersten Roman verarbeitet Zehrer die Lebensgeschichte von William James Sidis, von dem die Wikipedia u.a. schreibt:

Sidis war der Sohn von Sarah (geb. Mandelbaum) und Boris Sidis. Seine Eltern waren als Juden nach Pogromen aus der Ukraine ausgewandert. Sie zogen ihn von frühster Kindheit an nach speziellen Lernmethoden auf, die darauf abzielten, ihn zu einem Genie zu erziehen. Schon im Alter von 18 Monaten konnte er lesen (Hyperlexie) und bis zu seinem achten Lebensjahr schrieb er bereits vier Bücher. Sein Intelligenzquotient wurde auf über 250 taxiert, er nahm aber nie an einem Test teil. Er begann sein Studium am 11. Oktober 1909 an der Harvard-Universität mit elf Jahren als Teil eines Sonderprogramms für hochbegabte Kinder, zu der u. a. junge Menschen wie Norbert Wiener und Roger Sessions gehörten. Als Polyglotter beherrschte Sidis 40 Sprachen und lernte angeblich eine davon an einem einzigen Tag.

Wer sich für Originalschriften von Sidis interessiert, der wird hier fündig, besonders interessant ist The animate and the inanimate.

Ich möchte keine Rezension des sehr lesenswerten Romans von Zehrer schreiben, sondern nur eine einzige Stelle zitieren, die weniger etwas über Sidis als über Zehrer aussagt (ich glaube nicht, dass dieser Gedanke von Sidis authentisch ist) und die mir außerordentlich gut gefallen hat:

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