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Archiv für die Kategorie ‘Musik’

Wolfsheim: Kein Zurück

31. Oktober 2015 Keine Kommentare

Normalerweise höre ich keine Musik, sie stört beim Lesen, beim Arbeiten und beim Nachdenken. Eine Ausnahme ist Autofahren. Der Chip wurde vor langer Zeit bespielt und steckt seitdem im Autoradio, aber dass sich darauf mehrere Wolfsheim-CDs befinden, wusste ich gar nicht. Ich muss das Lied also schon ein paar dutzendmal gehört haben. Doch vor einigen Tagen wurde ich während der Fahrt auf „Kein Zurück“ aufmerksam. Seitdem lässt mich das Lied nicht mehr los:

Der Liedtext (Quelle):


Es gibt keinen Weg zurück
Weißt du noch, wie's war
Kinderzeit, wunderbar
Die Welt ist bunt und schön
Bis du irgendwann begreifst,
Dass nicht jeder Abschied heißt
Es gibt auch ein Wiederseh'n.

Immer vorwärts, Schritt um Schritt
Es gibt keinen Weg zurück
Was jetzt ist, wird nie mehr ungescheh'n
Die Zeit läuft uns davon
Was getan ist, ist getan
Was jetzt ist, wird nie mehr so gescheh'n.

Es gibt keinen Weg zurück
Es gibt keinen Weg zurück

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Ein Wort zu viel im Zorn gesagt
Nen' Schritt zu weit nach vorn gewagt
Schon ist es vorbei
Was auch immer jetzt getan
Was ich gesagt hab, ist gesagt
Was wie ewig schien, ist schon Vergangenheit.

Immer vorwärts, Schritt um Schritt
Es gibt keinen Weg zurück
Was jetzt ist, wird nie mehr ungescheh'n
Die Zeit läuft uns davon
Was getan ist, ist getan
Was jetzt ist, wird nie mehr so gescheh'n.

Ach und könnt' ich doch nur ein einz'ges Mal
Die Uhren rückwärts dreh'n
Denn wie viel von dem, was ich heute weiß,
Hätt' ich lieber nie geseh'n.

Es gibt keinen Weg zurück
Es gibt keinen Weg zurück
Es gibt keinen Weg zurück

Dein Leben dreht sich nur im Kreis
So voll von weggeworfener Zeit
Deine Träume schiebst du endlos vor dir her
Du willst noch leben irgendwann
Doch wenn nicht heute, wann denn dann?
Denn irgendwann ist auch ein Traum zu lange her.

Immer vorwärts, Schritt um Schritt
Es gibt keinen Weg zurück
Was jetzt ist, wird nie mehr ungescheh'n
Die Zeit läuft uns davon
Was getan ist, ist getan
Was jetzt ist, wird nie mehr so gescheh'n.

Ach und könnt' ich doch nur ein einziges Mal
Die Uhren rückwärts dreh'n
Denn wie viel von dem, was ich heute weiß,
Hätt' ich lieber nie geseh'n.

Warum lässt mich das Lied nicht los? Über das Phänomen (oder das Mysterium?) der Zeit grüble ich recht häufig nach, am ehesten stimme ich Lee Smolin in seinem Buch Im Universum der Zeit zu. Während in der Relativitätstheorie Raum und Zeit zu etwas Ähnlichem verschmolzen werden, ist Smolin der Meinung, dass die Zeit etwas Fundamentaleres als der Raum sein muss. Um Veränderungen möglich zu machen, muss etwas existieren, in dem sich Veränderungen vollziehen können – die Zeit.

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KategorienMusik, Physik Tags:

Weird Al Yankovic, GEMA und Olaf Schubert

4. Oktober 2012 Keine Kommentare

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich über Weird Al Yankovic gestolpert bin. Eine seiner Spezialitäten ist die Verballhornung anderer Künstler, mit denen die meisten von ihnen aber offenbar keine Probleme haben, zumal es ihnen zusätzliche Publicity verschafft. Mein Lieblingsvideo von Weird:

Ich hätte hier gern weitere Videos von ihm verlinkt, aber bei den meisten erblickt man statt des Videos den inzwischen sattsam bekannten Spruch:

Leider ist dieses Video in Deutschland nicht verfügbar, da die GEMA die Verlagsrechte daran nicht eingeräumt hat.

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Ostrock

29. September 2012 Keine Kommentare

Gestern waren wir zu einem gemeinsamen Konzert der Gruppen Puhdys, Karat, City, Renft und Rockhaus. Allen diesen Gruppen ist gemeinsam, dass ihre aktivste Zeit in den 70er und 80er Jahre in der DDR lag. Die älteste dieser Bands ist Renft, die 1958 gegründet und 1975 verboten wurde. Rockhaus ist die jüngste, die erst 1978 gegründet wurde. Mit Ausnahme von Renft gibt es die anderen in geänderten Besetzungen heute noch.

Mein Verhältnis zu diesen Gruppen (und sicher das vieler anderer) war als Jugendlicher ambivalent: Die DDR-Oberen legten auf deutschsprachige und nicht allzu kritische Titel wert, sodass man eher mit seinem Kassettenrekorder am Westradio hing und sich seine Musik von dort saugte. Bei den englischsprachigen Liedern fiel die Seichtheit der Texte nicht so auf. Heute sieht das Verhältnis zu den alten Ostgruppen anders aus, die Lieder von damals sind jetzt für mich Ohrwürmer, die wehmütige Erinnerungen an die alte Zeit hervorrufen. Auch der Hintersinn vieler Texte erschließt sich erst im jahrzehntelangen Abstand.

Vielleicht das bekannteste Lied der Puhdys ist „Alt wie ein Baum“:

Das ist eine Liveaufnahme von 1999, inzwischen sind die Bandmitglieder nochmals 13 Jahre älter. Hier eine Aufnahme von einer Original-LP. Die Band gibt es seit 43 Jahren. Ihren Traum, einmal gemeinsam mit den Rolling Stones in Peking aufzutreten, konnten sie sich bisher nicht erfüllen. Von den Puhdys stammt auch die Filmmusik zu einem der schönsten DDR-Filme, Die Legende von Paul und Paula, darunter das Lied Wenn ein Mensch lebt. Mein Link führt auf ein Video von 1977.
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Du bist das Beste, was mir je passiert ist…

18. März 2012 Keine Kommentare

Gestern hatte ich auf einer kurzen Autofahrt doch einmal das Radio angemacht. Normalerweise tue ich das nicht, denn ich hasse diese Dauerwerbesendungen, die von kurzen Musikeinspielungen unterbrochen werden, und die mir das Gehirn zumüllen. Aber dieses Mal war es etwas anders, jedenfalls habe ich mich heute früh bei Youtube auf die Suche nach diesem einen Lied gemacht, das mir gestern so gut gefallen hat. Ich kannte es nicht und wusste so auch nicht die Gruppe, aber bei deutschen Texten ist die Chance doch recht gut, fündig zu werden:

Silbermond also.
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Die Legende von Paul und Paula

19. Dezember 2011 Keine Kommentare

„Die Legende von Paul und Paula“ war meiner Meinung nach einer der schönsten DDR-Filme. Eine der Filmmusiken war das folgende Lied der Pudhys:

Es trifft sehr gut meine derzeitige Stimmung.

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Mein Opa, das bin ich

18. August 2011 Keine Kommentare

Ein Kollege zeigte mir das folgende Video:

Beim ersten Hören ist man etwas konfus, aber es findet sich ein weiteres Video, in dem Stück für Stück die folgende Grafik entwickelt wird:
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I am the walrus

17. Juli 2011 Keine Kommentare

Manchmal stellt man sich die Frage: „Was macht eigentlich der oder die heute…?“ In den Zeiten des Netzes führt diese Frage meistens zu mindestens einer halben Stunde Zeitverschwendung. Gestern kam mir der Name Jim Carrey in den Sinn, dem Mann mit dem grünen Gesicht (nicht echt) und dem riesigen Mund (echt), und ich fand das hier:

Das Lied ist eine gefühlte Million mal gecovert worden, das Original stammt von den Beatles, aus einer Zeit, als der Konsum diverser Pflanzenprodukte einen neuen Höchststand erreicht haben muss, wenn man sich die Kostüme ansieht, der Musik lauscht und dann versucht den Text zu verstehen:
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Wochenrückschau

19. September 2010 Keine Kommentare

Eine der Standardforderungen in der Integrationsdebatte ist es, dass die hier lebenden Ausländer, die dauerhaft bleiben wollen, Deutsch lernen sollen. Zunächst erscheint das als eine sehr vernünftige Forderung, aber derjenige der sie aufstellt, sollte sich auch eine gute Entgegnung überlegen, wenn er mit dem Einwand konfrontiert wird, dass es woanders auch mehrsprachig geht: In Südtirol, das im Übrigen eine sehr interessante und mit der Geschichte Hitlerdeutschands und Mussoliniitaliens eng verwobene Geschichte hat, in der Schweiz mit den vier Amtssprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch, im Süden der USA mit Spanisch.

Südtirol ist interessant, weil dort jeder, der in der Verwaltung arbeiten will, Zweisprachigkeit nachweisen muss, Italienisch und Deutsch. Konflikte zwischen den Italienern und Deutschen gibt es natürlich genug, wen wundert das auch bei dieser Geschichte? Rätoromanisch als Amtssprache in der Schweiz ist auch interessant, denn der Anteil dieser Muttersprachler in der Schweiz beträgt 0.5%. Zum Vergleich: Die Anzahl der Türken in Deutschland liegt irgendwo zwischen 2,5 Millionen und 4 Millionen, also zwischen 2% und 5% der Bevölkerung. Die Forderung nach Deutsch als gemeinsamer Sprache ist deshalb auch implizit ein Eingeständnis, dass man es deutschen Verwaltungsbeamten und Polizisten nicht zutraut, eine oder mehrere Fremdsprachen zu beherrschen.

Aber zurück zum Deutschen. Wenn Deutsch, dann welches Deutsch? Auch hier wieder meine Unterstellung, dass jeder, der möchte, dass jemand deutsch spricht, sein Deutsch meint und nicht das einer anderen Region oder einer anderen Zeit. Dazu ein schönes Video:
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Johann Pachelbels Kanon in D

17. Mai 2010 Keine Kommentare

Beim Surfen bin ich auf dieses schöne Stück gestoßen:

Pachelbel

Natürlich zunächst nicht auf die Noten, sondern auf Interpretationen mit der Violine bei Youtube. Zunächst vielleicht als Einstimmung auf das Motiv ein Hörbeispiel:

Diese Version stammt von einer Seite, auf der man unzählige Versionen findet, alle in etwas anderen Tonlagen und Stimmungen. Aber gefunden habe ich das Lied zuerst hier:
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Evolution of dance

11. März 2010 Keine Kommentare

Meine Devise für die nächste Zeit lautet ja „Spocht, Spocht, Spocht“, um meine gesundheitlichen Probleme etwas besser im Griff zu haben. Da kommt mir das folgende Fitnessvideo gerade richtig. Der Typ hat bestimmt weder Schwierigkeiten mit seiner Ausdauer noch mit der Wirbelsäule:


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