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Archiv für die Kategorie ‘Gesellschaft’

Bertrand Russell: Lob des Müßiggangs

19. Juni 2015 Keine Kommentare

Auch bei Bertrand Russell hat mir das Philosophie-Buch eine bislang unbekannte Seite gezeigt. Er war offenbar nicht nur ein brillanter Mathematiker, Logiker und Philosoph, sondern hat sich auch mit ökonomischen Fragen beschäftigt. Den Essay „Lob des Müßiggangs“ hat er laut dem Artikel 1932 geschrieben, in Buchform ist er aber zusammen mit anderen Texten offenbar erst 1957 veröffentlicht worden.

Russell unterscheidet in seinen Ausführungen zwei Arten von Arbeit. Erstens bezweckt Arbeit »die Veränderung der Lage von Materie auf oder nahe der Erdoberfläche im Verhältnis zu anderer Materie«. Das ist der grundlegendste Sinn von Arbeit – der Handarbeit. Der zweite Typus von Arbeit ist, »anderen Menschen zu sagen, sie sollten die Lage von Materie im Verhältnis zu anderer Materie verändern«. Dieser zweite Typus von Arbeit lässt sich unendlich ausdehnen – man kann nicht nur Angestellte haben, die diesen Leuten, die Materie bewegen, Anweisungen geben, man kann weitere Angestellte einstellen, die diese Leute, die Anweisungen geben, kontrollieren und so weiter. Der erste Typus von Arbeit ist häufig unangenehm und schlecht bezahlt, der zweite in der Regel weniger unangenehm und besser bezahlt.

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Lokführerstreik

20. Mai 2015 4 Kommentare

Es ist für die Medien vielleicht schwierig, Nachrichten zu präsentieren, ohne dass die Redakteure ihre eigene Meinung einfließen lassen. Aber haben sie diesen Anspruch überhaupt? Persönliche Meinungen werden ja schon dadurch geäußert, dass man aus der Vielzahl der täglichen Meldungen einige wenige auswählt, die man kommentiert. Ein aktuelles Beispiel ist die Berichterstattung über den Lokführerstreik bei Spiegel Online, z.B. im Titel, Text und der Umfrage dieses Artikels: Weselsky rüttelt am Deutschland-Prinzip.

In Deutschland ist man jetzt mehrheitlich der Meinung, an der aktuellen Situation ist nur Weselsky schuld. Mehrere einfache Tatsachen werden dabei „vergessen“ oder spielen in der Diskussion nur eine untergeordnete Rolle:

  • Weselsky vetritt etwa 19.000 Gewerkschaftsmitglieder, die ihn unterstützen und seiner Strategie folgen.

  • Zu einem Streit gehören wenigstens zwei Parteien, in diesem Fall außer der Gewerkschaft der Bahnvorstand.

  • Bei der aktuellen Auseinandersetzung sitzt eine unsichtbare dritte Partei mit am Verhandlungstisch, der Bund als Eigentümer der Bahn.

Das Hauptargument der Bahn, sie wolle nur einen Tarifvertrag im gesamten Unternehmen, finde ich besonders bemerkenswert. Sie könnte nämlich diesen einen Vertrag ganz einfach mit der folgenden Strategie haben:

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Chile-Reisesplitter

15. Februar 2015 Keine Kommentare

Vor drei Jahren sind wir bereits in Peru gewesen, noch länger zurück liegen eine Mexikoreise von Ines und ein siebenwöchiger Ecuadoraufenthalt von mir. Ines hat Freunde in Mexiko und ist ein großer Indiofan, mich haben damals vor allem die Berge in Ecuador und die Galapagosinseln gereizt. Berge gibt es in Chile zwar auch, aber der Schwerpunkt unserer diesjährigen Chilereise lag eher auf den Naturschönheiten dort, z.B. liegt im Norden des Landes die Atacamawüste, im Süden Patagonien, der südlichste bewohnte Landstrich vor der Antarktis.

Kommt man nach Chile, bemerkt man von Beginn an den Unterschied zu anderen mittel- und südamerikanischen Ländern, Chile gilt als das europäischste der südamerikanischen Staaten. Der Wikipediaartikel über Chile bestätigt den ersten subjektiven Eindruck, in ein vergleichsweise hoch entwickeltes Land zu kommen: Im Human Development Index, einem Wohlstandsindikator (Einkommen, Lebenserwartung, Bildungsdauer), belegt Chile den ersten Platz unter allen lateinamerikanischen Ländern.

Indirekt merkt man diesen Unterschied zu den anderen Ländern auch an den Reiseleitern. In Peru wurden wir die gesamte Zeit von Peruanern begleitet, die ihre Deutschkenntnisse an den dortigen Goetheinstituten erworben haben. In Chile hingegen waren viele der lokalen Guides Deutsche, die entweder für eine längere Zeit oder auf Dauer in Chile leben. Offensichtlich sind die Lebensverhältnisse in Chile so, dass man es dort als Deutscher gut aushalten kann.

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Islam und Islamismus

10. Januar 2015 3 Kommentare

In den letzten Tagen haben Islamisten grausame Anschläge in Frankreich verübt. Zwei der Islamisten bekannten sich zu ihrer Zugehörigkeit zu Al Kaida, einer zum Islamischen Staat. Die beiden Brüder und der Einzeltäter sollen sich gekannt haben und in Telefonaten während ihrer Taten selbst ihre Bekanntschaft und die Beauftragung durch Al Kaida und IS zugegeben haben. Muslime in der ganzen Welt und muslimische Organisationen haben die Taten verurteilt und einhellig davon gesprochen, dass die Täter sich nicht auf den Islam berufen dürfen, das wäre mit diesem nicht vereinbar.

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Pädophilie und Killerspiele

22. Dezember 2014 1 Kommentar

In Hohe Luft 2/2014 habe ich ein bemerkenswertes Denkstück gefunden. Auf Seite 19 wird in dem Artikel „Ein Fall für Sweetie“ von einem Second life-Angebot berichtet:

Sie ist zehn Jahre alt und kommt von den Philippinen. Ihr Name ist Sweetie. Vor der Webcam zieht sie sich gegen Geld aus – für erwachsene Männer. Allein auf den Philippinen müssen sich mehrere Zehntausend Kinder online prostituieren. Aber Sweetie ist anders: Sie ist nicht real. Sweetie ist ein dreidimensionales Computermodell,… In nur zehn Wochen suchten mehr als 20 000 Männer Kontakt zu dem virtuellen Mädchen, insgesamt 1000 von ihnen konnten identifiziert werden. Das Dossier liegt nun bei Interpol.

Das Programm wurde von Terre des Hommes geschrieben und diente als sogenannter Honeypot, etwas, das man sonst vor allem zum Anlocken neuer Computerviren durch Antivirenprogrammhersteller kennt. Vermutlich unterstellt Terre des Hommes allen, die das betreffende Angebot aufsuchen, dass sie auch anderen, realen Kinderpornografieangeboten folgen. Im Artikel interessiert nicht die Frage, ob sich hier nicht Terre des Hommes selbst strafbar macht, denn ein findiger Anwalt könnte der Organisation ja vorwerfen, dass sie eine Nachfrage erst dadurch herstellt, indem sie ein Angebot macht, und, bei Strafbarkeit von Kinderpornografie, zu selbiger anstiftet bzw. verleitet. Nein, es wird ein Vergleich zu Killerspielen hergestellt:

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Staat und Religion

8. Dezember 2014 6 Kommentare

Hier bzw. hier hat Metepsilonema einen Text veröffentlicht, der eine Replik auf Niko Alms Gedanken zum Islamgesetz darstellt. Niko Alm kannte ich bisher nur als denjenigen, der sich für seinen Führerschein mit einem Nudelsieb auf dem Kopf hat fotografieren lassen. Leider haben es die Pastafari in Österreich nicht geschafft, sich auch als Religionsgemeinschaft registrieren zu lassen.

Erst durch Metepsilonema habe ich jetzt erfahren, dass Alm ein durchaus ernsthafter Politiker ist, für den die Auseinandersetzung zum Verhältnis zwischen Staat und Kirche ein wichtiges Anliegen ist. Metepsilonema verlinkt in seinem Beitrag zwei Artikel von Alm, in denen er sich mit dem Islamgesetz in Österreich auseinandersetzt:

Aus meiner Sicht stellt Niko Alm in seinem Blog genau die richtigen Fragen:

  • Wozu brauchen einzelne Religionsgesellschaften überhaupt eigene Gesetze?
  • Warum gibt es nicht ein Gesetz für alle?

Und er listet auch einige der religiösen Praktiken auf, die anderen Menschen äußerst befremdlich erscheinen:

  • Beschneidung
  • Speisevorschriften
  • Feiertage

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KategorienGesellschaft, Religion Tags:

Die Katholische Kirche entlässt einen Chefarzt…

28. November 2014 Keine Kommentare

…weil dieser wieder geheiratet hat. Die Geschichte ist schnell erzählt, sie ist ja auch durch alle Medien gegangen. In einem Düsseldorfer Krankenhaus, das unter der Leitung der Katholischen Kirche firmiert, ist ein Chefarzt entlassen worden. Der Arzt war im Jahr 2000 eingestellt worden, hat sich im Jahr 2005 von seiner Frau getrennt, sich im Jahr 2007 scheiden lassen und im Jahr 2008 seine neue Freundin geheiratet. Im Jahr 2009 wurde ihm gekündigt und er hat dagegen geklagt. 2011 wurde der Fall vor dem Bundesarbeitsgericht verhandelt und der Arzt bekam Recht. Der Spiegel schrieb damals:

Wer dort [bei der Kirche] anheuert, muss sich manche Einschränkungen gefallen lassen – auch im privaten Bereich. Das hat das Bundesarbeitsgericht jetzt bestätigt: Als Arbeitgeber genießen die Kirchen Sonderrechte. Ihre Angestellten sind zur Loyalität verpflichtet und müssen religiöse Glaubenssätze beachten. So kann auch die zweite Ehe eines Mitarbeiters zur Kündigung führen, stellte der Zweite Senat des Gerichts am Donnerstag in Erfurt klar.

Trotzdem bekam ein katholischer Arzt eines Düsseldorfer Krankenhaus auch in höchster Instanz recht, wie schon in den Verfahren zuvor. Die katholische Kirche als Klinikbetreiber hatte den Chefarzt entlassen, weil er nach seiner Scheidung ein zweites Mal standesamtlich geheiratet hatte. Aus Sicht seines Arbeitgebers verstieß er damit gegen die katholische Sitten- und Glaubenslehre.

Allerdings war der Fall verzwickt: Der Arzt und seine Ehefrau hatten sich 2005 getrennt. Danach lebte der Mediziner zwei Jahre lang mit seiner neuen Partnerin zusammen und heiratete sie 2008, ein halbes Jahr nach der Scheidung. Als die Klinik von der Eheschließung erfuhr, kündigte sie dem Chefarzt 2009. Dagegen klagte er und verlangte seine Weiterbeschäftigung.

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Schon in der Vorinstanz konnte sich der 49-jährige Arzt durchsetzen: Das Landesarbeitsgericht Düsseldorf gab seiner Klage im vergangenen Jahr statt, daraufhin rief die Klinik per Revision das Bundesarbeitsgericht an. Auch wenn dies in den Ohren mancher altertümlich klinge, habe der Arzt aus katholischer Sicht gesündigt, sagte Klinik-Anwalt Burkard Göpfert. Die Lösung einer einmal geschlossenen Ehe sei nicht vorgesehen, der Mann habe „genau gewusst, dass er damit gegen seinen Arbeitsvertrag verstößt“.

Die Erfurter Richter sahen es anders. Sie mussten abwägen und werteten die Wiederheirat grundsätzlich als schweren Loyalitätsverstoß, der mit Kündigung geahndet werden könne. Damit blieben sie ihrer bisherigen Rechtsprechung treu. Zugleich machten sie aber deutlich, dass die Gerichte die Interessen zwischen den Grundrechten der Kirchen und den Freiheitsrechten der Arbeitnehmer sorgfältig abwägen müssen.

Vor allem drei Faktoren gaben den Ausschlag zugunsten des Chefarztes: Zum einen habe das Düsseldorfer Krankenhaus anderen, nicht-katholischen Ärzten mit gleichlautenden Verträgen in ähnlichen Fällen nicht gekündigt – also mit zweierlei Maß gemessen. Zum anderen sei der Klinikleitung lange vor der Kündigung bekannt gewesen, dass der Mann in einer nicht-ehelichen Lebensgemeinschaft lebte, was nach kirchlichen Maßstäben bereits einen schweren Sittenverstoß darstelle. Und schließlich stelle das Grundgesetz den Wunsch nach einer bürgerlichen Ehe unter besonderen Schutz, die Wiederheirat des Arztes gehöre zu dem „innersten Bezirk seines Privatlebens“ (Aktenzeichen (2 AZR 543/10).

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Akif Pirinçci: Die Damalstür

26. August 2014 Keine Kommentare

Im Frühjahr hatte ich den Film Die Tür gesehen und mir danach das Buch von Akif Pirinçci, das die Vorlage für diesen Film gewesen ist, Die Damalstür, besorgt. Das zentrale Ereignis im Film ist, dass der gescheiterte Maler David Andernach, der einige Zeit vorher schuldig am Tod seiner Tochter geworden ist, durch eine Tür in die Vergangenheit gelangt und dort den Tod seiner Tochter verhindern kann. Als er dort seinem jüngeren Selbst begegnet, bringt er dieses um. In der Wikipedia wird der Inhalt so beschrieben:

… findet er Leonie ertrunken im Swimmingpool auf.

Fünf Jahre später, … findet er einen Schmetterling, dem er in einen ihm unbekannten Gang folgt. David öffnet die Holztür am Ende des Gangs und findet sich plötzlich im Sommer wieder. Er beobachtet sich selbst die Straße zu Gias Haus überquerend und erkennt, dass er sich in der Zeit vor fünf Jahren befindet. In letzter Sekunde gelingt es ihm, Leonie aus dem Pool zu retten. Als sein jüngeres Ebenbild ins Haus zurückkehrt und ihn als potentiellen Einbrecher angreift, bringt David es in Notwehr um.

Der Film wird immer verstörender, dem Zuschauer wird gezeigt, dass die meisten Bewohner der Straße ebenfalls durch die Tür gekommene Doppelgänger sind, die ihre jüngeren Ichs umgebracht und in den Gärten der Häuser vergraben haben. Diese Grundidee des Films findet man auch im Buch wieder. Allerdings kehrt der Maler im Roman gleich mit seiner geschiedenen Frau zurück. Statt einer Tochter im Film hat er hier seinen Sohn David verloren und dieser ist noch gar nicht geboren in der Zeit, in die ihn die Tür zurückführt. Und im Buch gehen die beiden ehemaligen Eheleute bereits mit dem festen Vorsatz zurück, ihre Vorgänger umzubringen, um an einer glücklichen Stelle in ihrer Vergangenheit ihr Leben fortzusetzen und ab dort alles besser zu machen.

Bereits zu Beginn hat mir eine Stelle gut gefallen, die einen Gedanken zeigt, den ich auch schon häufiger in einer modernen Kunstausstellung oder Aufführung hatte:

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KategorienFiktion, Gesellschaft, Rezensionen Tags:

Praxisrelevanz des Haufenparadoxons

12. August 2014 Keine Kommentare

Es gibt viele Menschen, die die Notwendigkeit von Philosophie in unserer Zeit bezweifeln. Ein typisches Beispiel sind die Diskussionen um den freien Willen. Können wir nicht durch Experimente und mathematische Beschreibungen so viel über die Welt erkennen, dass Philosophie (und Religion) überflüssig gemacht werden? Meiner Meinung nach nicht, denn viele abstrakte philosophische Probleme und Lösungsmöglichkeiten tauchen, manchmal in sehr versteckter Form, überall auf. Ein Beispiel dafür ist das Haufenparadoxon, dass zum Beispiel hier in den Kommentaren zur Sprache gekommen ist. Mir ist das angesichts der vielen – sinnlosen – Konflikte wieder eingefallen, die derzeit auf der Welt ausgetragen werden, in der Ukraine, in Palästina, im Irak und anderswo.

Jedem Menschen ist sein eigenes Leben ungeheuer wichtig, weil er nur ein einziges, seins, hat, aber auch das der einem Nahestehenden ist ihm sehr wichtig. Geschieht diesen ein Unglück, ist das eine furchtbare Tragödie, die man manchmal sein ganzes Leben nicht vergisst. So geht es den Angehörigen der Menschen, die mit MH17 abgeschossen wurden, so geht es den Eltern der getöteten israelischen Soldaten, den Familien und Freunden der unzähligen palästinensischen Toten im Gazastreifen, den Opfern der ISIS im Irak uvam.
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Das IQ-Prinzip

26. Juni 2014 Keine Kommentare

Ein Bekannter (vielen Dank an Begleitschreiben) hat mich auf eine interessante Sendung beim SWR2 aufmerksam gemacht: Das IQ-Prinzip. Die Sendung ist Teil einer Serie mit dem Namen „Der vermessene Mensch“. (Dieser Name ist nebenbei wunderbar doppeldeutig, denn zu dem Adjektiv „vermessen“ gibt es zwei Substantive: „Vermessung“ und „Vermessenheit“). Autor ist Martin Hubert.

Hier die Sendung als MP3 zum Anhören und als Manuskript zum Nachlesen:

Manuskript

Soweit ich das beurteilen kann, gibt die Sendung den aktuellen Stand in der Intelligenzforschung gut wieder, sowohl was die positiven Aspekte, als auch was die Kritikpunkte betrifft. Auf der einen Seite ist der IQ sicherlich eines der wenigen Maße in der Psychologie, der einen (bei Erwachsenen) weitgehend stabilen Zahlenwert ergibt und der die derzeit beste Korrelation mit solchen Dingen wie Schulleistungen oder Berufserfolg hat. Auf der anderen Seite gilt das natürlich nicht für den Einzelfall. Auf die Gründe wird zumindest kurz eingegangen: Die Intelligenz hat eine starke genetische Komponente, aber wenn die individuellen Lebensumstände entweder einerseits extrem ungünstig oder andererseits extrem günstig sind, dann weicht der Erfolg in Schule, Studium oder Beruf stark von der Prognose ab, die ein standardisierter Test geben kann.

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