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Archiv für August, 2016

Caster Semenya

19. August 2016 Keine Kommentare

In einem Fernsehbeitrag von der Olympiade wurde auch über Caster Semenya berichtet. Im Unterschied zum hier verlinkten Wikipediabeitrag, der darüber nichts enthält, wurden im Fernsehen Details über den bei ihr wohl doch vorhandenen Hermaphroditismus gebracht. Semenya hat zwar eine Vagina, jedoch keine Gebärmutter und stattdessen im Körper liegende Hoden. Caster Semenya könnte über 800m aufgrund ihrer Besonderheiten die Goldmedaille gewinnen. Männer und Frauen unterscheiden sich im Mittel deutlich in der körperlichen Leistungsfähigkeit, nicht ohne Grund werden deshalb im Sport die Wettkämpfe nach Männern und Frauen getrennt durchgeführt. (Ob es auch Unterschiede in der geistigen Leistungsfähigkeit gibt, darüber lässt sich trefflich streiten, warum gibt es bei Schachwettkämpfen eine Geschlechtertrennung, wenn dem nicht so ist?)
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Patrick Lee: Die Pfortentrilogie

1. August 2016 Keine Kommentare

„Die Pforte“ ist der erste Band einer Trilogie von Patrick Lee, zu der noch die beiden Bücher „Dystopia“ und „Das Labyrinth der Zeit“ gehören. Ein zentrales Thema sind in allen drei Teilen verschiedene Möglichkeiten von Zeitreisen. Diese werden durch „Entitäten“ (Gegenstände) ermöglicht, die aus der „Pforte“, dem Eigang zu einer Art Tunnel, kommen, dessen Ursprung bis zum Ende der Trilogie offen bleibt.

Die erste Entität ist ein Projektor, der eine „Iris“ erzeugt, eine Öffnung. Steigt man durch diese, gelangt man am selben Ort ungefähr 70 Jahre in die Zukunft. „Ungefähr“, weil man in eine andere Jahres- und Tageszeit wechselt. Die Iris ist beidseitig nutzbar, man kann also auch wieder zurückklettern. Der zeitliche Abstand bleibt bei jeder Benutzung stets gleich. Den Projektor kann man mit sich nehmen, das vergrößert natürlich den Handlungsspielraum in der Zukunft. Bei seiner nächsten Benutzung zeigt die Iris dann automatisch in die entgegengesetzte Zeitrichtung, aber genau am Ort der neuen Benutzung.

Die Zukunft, in die man gelangt, ist die logische Fortsetzung der aktuellen Gegenwart. Kommt man mit neuen Erkenntnissen aus der Zukunft in die Gegenwart zurück und ändert diese, dann wird man beim nächsten Besuch der Zukunft eine andere vorfinden. Von diesem Effekt wird im Buch Gebrauch gemacht, die Auseinandersetzungen zwischen den „Guten“ und den „Bösen“, die über einen eigenen Projektor verfügen, werden abwechselnd oder gleichzeitig(!?) in Gegenwart und Zukunft durchgeführt. Da letztlich der „Oberböse“ in der Zukunft getötet wird, kann er seine Arbeit in der Gegenwart nicht mehr fortsetzen und die gezeigte dystopische Zukunft wird es so nicht mehr geben.
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