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Archiv für Juli, 2014

Michael Hanson: Existenz

31. Juli 2014 Keine Kommentare

Stephen Hawking: Wer bläst den Gleichungen den Odem ein und erschafft ihnen ein Universum, das sie beschreiben können?

Oder anders mit den Worten von Michael Hanson: Sofern es eine Reihe ultimativer Gesetze oder logischer Lehrsätze gibt, die allem zugrunde liegen, erfordern diese Gesetze dann aufgrund ihrer Natur nicht nur die Existenz des Universums, sondern auch ihre eigene Existenz?

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Entwicklungsstufen

23. Juli 2014 4 Kommentare

Von Zeit zu Zeit grüble ich darüber nach, wie die Zukunft aussehen könnte, nicht unbedingt meine eigene oder die der Menschheit, sondern mehr generell die ferne, die sehr ferne Zukunft. Vor kurzem wurde dieses Nachdenken durch Andreas Eschbachs Buch Exponentialdrift wieder wach gerufen. Um meine aktuellen Gedanken besser zu verstehen, zunächst ein Blick in die Vergangenheit und ein Analogiebeispiel.

Die Wissenschaft ist heute der Ansicht, dass unser Universum aus einem räumlich sehr kleinen und sehr heißen Urzustand entstanden ist und sich alle heute vorhandenen Strukturen während der folgenden Ausdehnungs- und Abkühlungsphase gebildet haben. Nehmen wir zunächst die Evolution der Pflanzen und Tiere auf der Erde. Gibt es erst einmal Lebewesen, dann lässt sich deren Anpassung an eine sich verändernde (belebte und unbelebte) Natur mit nur drei Prinzipien beschreiben:

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Andreas Eschbach: Exponentialdrift

20. Juli 2014 Keine Kommentare

Ich habe schon eine ganze Reihe von Büchern von Andreas Eschbach gelesen, darunter Eine Billion Dollar, Der Nobelpreis, Das Buch der Zukunft, „Ausgebrannt“ und „Ein König für Deutschland“, alle in gedruckter Form. Letzteres hatte ich schon fast vergessen, erst, als ich vorige Woche erneut damit beginnen wollte, fiel es mir wieder ein. Im Urlaub sind eine Reihe weiterer Bücher dazugekommen, unter anderem „Das Jesus-Video“, „Perfect Copy – Die zweite Schöpfung“ und „Exponentialdrift“, dieses Mal alle in elektronischer Form, als eBooks.

Meine Meinung zu eBooks

Vor noch vielleicht zwei Jahren war ich etwas skeptisch, was eBooks betrifft, inzwischen bin ich recht angetan von ihnen. Vor allem auf Reisen ist es sehr angenehm, nur ein einziges Lesegerät mitzunehmen, das eine ganze Bibliothek enthält, sodass man sich erst vor Ort für ein Buch entscheiden muss, bzw. auch zwischen verschiedenen Werken springen kann. Ab und zu bin ich von den Eschbach-Büchern zu Heinrich Hemmes Heureka gewechselt, um zur Ablenkung eine Mathematik- oder Logikaufgabe zu durchdenken. Wir haben inzwischen zu Hause sogar zwei eBook-Reader, einen Kobo Glo und einen Tolino Shine, sie sind in etwa gleich gut. Nur ein Kindle kommt mir nicht ins Haus. Der Kindle stammt von Amazon, und um ihre Marktdominanz noch weiter auszubauen, bietet Amazon seine eBooks nur in einem hauseigenen Format an, anstelle das von allen anderen genutzte (und ebenfalls gegen Kopien schützbare) epub-Format zu verwenden. So drehe ich bei eBooks das sonst gängige Verfahren herum: Ich lese mir die Rezensionen bei Amazon durch und bestelle dann bei einem anderen Anbieter. Die Preise für die eBooks sind bei allen gleich und inzwischen um einiges niedriger als bei den gedruckten Büchern.

Von den jetzt von mir gelesenen Büchern ist Das Jesus-Video am bekanntesten, vor allem sicherlich wegen seiner Verfilmung. Vermutlich ist das im Herbst 2014 erscheinende Buch Der Jesus-Deal eine Art Fortsetzung der Jesus-Video-Geschichte. Mindestens genauso interessant wie das Jesus-Video-Buch war aber für mich Exponentialdrift. Beim Lesen wusste ich das noch nicht, da war es eine so lala Science-Fiction-Erzählung mit relativ kurzen Kapiteln, manchmal stilistisch nicht so gelungen, und mit einem sehr abrupten Schluss.

Erst beim Lesen des Nachworts wurde mir alles klar, obwohl ich es schon im Vorwort hätte lesen können, dort schrieb Frank Schirrmacher:

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