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Archiv für Januar, 2014

Fangschreckenkrebse: Die Durchblicker vom Meeresgrund

26. Januar 2014 Keine Kommentare

Fangschreckenkrebse: Die Durchblicker vom Meeresgrund lautet die Überschrift eines Artikels in Spiegel Online zu einer Gruppe von Meereskrebsen. Der Artikel enthält eine Reihe sehr ansprechender und farbenprächtiger Fotos, z.B.:

Aber nicht, dass die Tiere selbst sehr farbenprächtig sind, macht sie so interessant, sondern ihr Farbensehen. Das interessiert mich aus zwei Gründen. Zum einen philosophisch, weil Farben ein klassisches Beispiel für Qualia sind, zum anderen beruflich, weil ich mit Farbkameras arbeite. Zu Beginn des Spiegelartikels liest man:
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Haiku XLVIII

23. Januar 2014 Keine Kommentare

Was ist Dachsfilet
auf Nudeln mit viel Spinat?
Ein Rechtschreibfehler!

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Thomas Metzinger: Hirndoping

22. Januar 2014 Keine Kommentare

Für Philosophen wird die richtige Kombination aus Sauna, Meditation und grünem Tee noch lange Zeit die beste Form von Hirndoping bleiben.

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Wolfgang Münchau: Diplomatie

16. Januar 2014 Keine Kommentare

Diplomatie ist die Kunst, jemanden zur Hölle zu schicken, und zwar so, dass dieser sich auf die Reise freut.

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Mindestlohn und Amazon

14. Januar 2014 1 Kommentar

Auf den ersten Blick haben die inzwischen beendete Diskussion um den Mindestlohn in Deutschland und die aktuelle Tarifauseinandersetzung bei Amazon nichts miteinander zu tun, auf den zweiten Blick vielleicht doch. Um das zu verstehen, muss man aber etwas weiter ausholen.

Früher, als die Menschen noch in kleinen Gruppen lebten, wurde Hilfe zumeist nur den eigenen Verwandten und einigen wenigen Nahestehenden geleistet. Die Goldene Regel als moralischer Kompass reichte dafür vollkommen aus: Man zog seine Kinder so auf, wie man selbst als Kind aufgezogen wurde, und man unterstützte seine Eltern in der Hoffnung, später selbst unterstützt zu werden. Mit immer komplexer werdenden Beziehungen von immer größeren Gruppen wurden auch diese eher privaten Formen der Unterstützung immer stärker institutionalisiert. Es ist sicher nicht nur so, dass die Gesellschaft sich das leistet, weil sie es kann, sondern Gesellschaften, die es tun, sind in jeder Hinsicht erfolgreicher. Auch das ist eine Form der produktivitätssteigernden Arbeitsteilung!

Da die Ressourcen aber immer begrenzt geblieben sind, gibt es neue und bisher noch nicht bekannte Konflikte: Wer soll wieviel abgeben und wer erhält wieviel davon? Eine allgemein gültige und immer gleich bleibende Antwort darauf gibt es nicht, da sich die Gesellschaft ständig verändert. Die Meinung eines Einzelnen ist nicht unbedingt „wahrer“ oder „falscher“ als die eines anderen, jeder hat aufgrund seiner Stellung in der Gesellschaft und seiner Erfahrungen eine andere Meinung. Die Vorstellungen, was gerecht ist, gehen weit auseinander. Kompromisse sind unabdingbar.
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Haiku XLVII

7. Januar 2014 Keine Kommentare

Wärme im Winter,
aber nur in Europa,
Amerika friert.

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Preonen

2. Januar 2014 2 Kommentare

Ich bin ja ein physikalischer Laie, aber als solcher sehr an aktuellen Erkenntnissen dieser Wissenschaft interessiert. So weiß ich, dass alle uns bekannten Elementarteilchen durch das Standardmodell der Teilchenphysik sehr gut beschrieben werden. Hier eine Grafik, die alle Teilchen des Standardmodells zeigt:

Vielleicht kurz zu einigen Details dieser Grafik:
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KategorienPhysik Tags: