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Archiv für Oktober, 2011

Es gibt Tage…

30. Oktober 2011 2 Kommentare

…an denen man nur so durchhängt. Häufig war der Vortag entweder anstrengend oder es war einfach nur spät geworden. Wenn es dann am nächsten Tag draußen auch noch trüb ist, dann ist es besser, sich nur treiben zu lassen. Meistens surfe ich dann mehr oder weniger ziellos im Netz herum und arbeite dabei Leserückstände auf. Allerdings muss ich dann aufpassen, nicht zu viele depressiv machende Texte zu lesen. Wenn man sich selbst aber ein bisschen besser kennengelernt und nachgedacht hat, kann man gegensteuern. Wie wäre es z.B. damit:

Genau, so ist das. Wenn ich nicht hier bin, dann bin ich auf’m Sonnendeck.

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Neutrinos schneller als das Licht?

25. Oktober 2011 9 Kommentare

Ende September ging die Nachricht (mit Lichtgeschwindigkeit 😉 ) um die ganze Welt: Bei einem Experiment hatten Physiker in Gran Sasso aus Laufzeitmessungen von Neutrinos, die in Genf entstanden waren, geschlussfolgert, dass sich diese schneller als das Licht bewegt haben müssen. Gelesen habe ich davon zuerst in einem Spiegelartikel. Eine gute Grafik des „Versuchsaufbau“ findet man hier.

Eine zweite Abbildung mit einer mehr „geografischen Draufsicht“ stammt von hier.
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Gedankensplitter III

18. Oktober 2011 4 Kommentare

Ich fahre im leichten Regen bei mäßigem Verkehr 100km/h. Ständig werde ich von Deppen mit 120 überholt (Ein Wahnsinn bei dem Wetter!) und ständig fahre ich auf Deppen auf, die mit 80 dahintuckern (Bei dem Wetter geht locker 100!).

In meiner individuellen Wahrnehmung sind nur Deppen unterwegs, weil ich denen, die wie ich 100 fahren, nie begegne, wobei ich für beide, die 80er und die 120er auch ein Depp bin.

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Wie animiert man Leute zum Sporttreiben?

12. Oktober 2011 1 Kommentar

Zum Beispiel so:
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Haiku XX

11. Oktober 2011 Keine Kommentare

Ein Spiel verloren,
das fast schon gewonnen war.
Figur eingestellt.

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Die Unlösbarkeit der Probleme der Finanzkrise 2

8. Oktober 2011 Keine Kommentare

Das zweite Video in dem Artikel Die Unlösbarkeit der Probleme der Finanzkrise wurde auch an anderer Stelle diskutiert. Daraufhin wurde u.a. kritisiert, dass ja das BIP eine „Flussgröße“ sei, eine Art jährlicher Zuwachs, während das Geldvermögen eine „Bestandsgröße“ ist.

Ich schrieb dort als Entgegnung:

Nach etwas drögem Beginn kommt es in dem Video zu der Aussage, dass das Geldvermögen (das man natürlicherweise in Geld beziffert) in den letzten Jahrzehnten stärker als das Bruttoinlandsprodukt (ebenfalls in Geld gemessen) gewachsen ist. Beides hat vermutlich nichts mit der umlaufenden Geldmenge zu tun.

Aber wenn man jetzt davon ausgeht, dass der Sinn von Geldvermögen darin besteht, etwas dafür zu kaufen (Waren und Dienstleistungen), dann müssen beide Seiten, also Geldvermögen und Warenwert im gleichen Maßstab steigen. Tun sie das nicht, dann wird von Zeit zu Zeit Geldvermögen vernichtet (muss vernichtet werden). Das kann über Inflation passieren, über Kursstürze an der Börse oder über einen Schuldenschnitt bzw. Staatsbankrott. In allen Fällen wird Geldvermögen relativ zu Warenwerten vernichtet.

Und dann habe ich noch ein Open-Calc-Sheet zur Demonstration angefertigt, Ergebnisse siehe unten. Zur Erklärung:
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Haiku XIX

7. Oktober 2011 Keine Kommentare

„Schmetterlinge im Bauch“
hat eine Silbe zu viel.
Das wird kein Haiku.

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Haiku XVIII

5. Oktober 2011 3 Kommentare

Griechenland spart sich
systematisch zu Tode –
mit deutscher Hilfe.

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Haiku XVII

4. Oktober 2011 Keine Kommentare

Längerer Waldlauf:
Gestolpert über Wurzeln
in kurzen Hosen.

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Die Unlösbarkeit der Probleme der Finanzkrise

3. Oktober 2011 8 Kommentare

Nachdem es im Jahr 2007 bereits einmal eine große Finanzkrise gab, die vom Platzen einer „Immobilienblase in den USA“ ausgelöst wurde, haben wir nun eine „Eurokrise“, die im Wesentlichen darin besteht, dass mehrere europäische Länder ihre Staatsschulden nicht mehr bezahlen können, und eine Krise in den USA, ebenfalls wegen deren Staatsschulden. Ich hatte hier bereits etwas darüber geschrieben, wie Geld eigentlich funktioniert. Jetzt, um zu zeigen, dass allen diesen Ereignissen (Finanzkrise, Eurokrise, USA-Krise) gemeinsame Ursachen zugrundeliegen, zunächst zwei Videos:

In Bretton Woods waren 1949 die Währungen fest an Gold gekoppelt worden, ein beliebiges Wachstum der Geldmengen war dadurch nicht möglich. Die USA haben sich von diesem System 1971 verabschiedet, weil sie sonst ihre Schulden nicht mehr hätten bezahlen können, die sie wegen der Finanzierung des Vietnamkriegs aufnehmen mussten. Seitdem ist der Gegenwert für Geld nur noch Vertrauen. Es ist schon paradox, dass ein System, das auf Vertrauen basieren soll, mit einem massiven Vertrauensbruch der USA eingeführt wurde.

Seitdem ist Geld eine Ware wie jede andere, die nach Belieben produziert oder vernichtet werden kann. Das folgende Video beginnt etwas dröge, aber nach etwa 3 Minuten nimmt es richtig Fahrt auf und wirkt dann sehr erhellend:
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