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Archiv für September, 2011

Haiku VIII

21. September 2011 Keine Kommentare

Streiten im Forum,
wenig Lust zum Arbeiten.
Schade um die Zeit.

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Die Thüringer sind die unglücklichsten…

20. September 2011 1 Kommentar

…Menschen in Deutschland, sagt eine heute veröffentlichte Studie. Ich mag das kaum glauben, denn mir gefällt es hier, mitten im Thüringer Wald. Als Beispiel dafür, wie lustig und glücklich wir sind, unsere neue Hymne:

In dem Lied wird auch davon gesungen, dass wir Hunde essen. Doch das machen wir wirklich nur selten, zum Beispiel in Goldlauter bei Suhl, etwa eine halbe Autostunde von meinem Wohnort entfernt. Hier ein Beweisdokument:
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Haiku VII

16. September 2011 Keine Kommentare

Das ist kein Haiku, sondern ein Senryu :

Quälende Frage.
Er liebt sie. Doch sie ihn auch?
Macht Mann sich zum Depp?

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Haiku VI

14. September 2011 Keine Kommentare

Wind bläst durchs Fenster.
Notizen fliegen davon.
Sind sie mir wichtig?

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Das Märchen von den bösen US-Wölfen und dem lieben Qaida-Geißlein

13. September 2011 2 Kommentare

In einem Diskussionsforum verfolge ich derzeit und bin (leider, Zeitverschwendung,) an einer Diskussion zu 9/11 beteiligt. Die abstruseste Idee, die dort geäußert wurde, war, dass in den Zwillingstürmen kleine Atombomben gezündet worden sind. Um mir etwas Luft zu verschaffen, entstand die folgende Geschichte.

Alle bisher geäußerten Meinungen in Kommentaren in diesem Forum sind mit K gekennzeichnet, alle Links, die man im Netz finden kann, mit L, dazu kommen Ansichten A, die ich in ein paar privaten Gesprächen von anderen gehört habe, und ein paar Fakten F gibt es auch. Da die Varianten eigentlich zueinander inkompatibel sind, bezeichne ich die folgende Geschichte als

Das Märchen von den bösen US-Wölfen und dem lieben Qaida-Geißlein

Bin war schon lange unser bester Freund. Zuerst hatte er uns geholfen, die Sowjets aus Afghanistan zu vertreiben (F), was wir ihm danach gern als ständigen Wohnsitz zur Verfügung stellten. Danach verfolgte er mit unserem Einverständnis ein paar mehr private Projekte. Zuerst versuchte er 1993 das World Trade Center in die Luft zu sprengen. Geplant war, es zu bester Geschäftszeit zum Einsturz zu bringen, was etwa 100.000 Menschen das Leben gekostet hätte. Aber Bin war nicht so erfolgreich, nur 6 Menschen starben. Dann waren seine Leute 1997 in Luxor beteiligt (68 Tote). 1998 sprengte er unsere Botschaften in Nairobi und Daressalam in die Luft (224 Tote). Auch im Jahr 2000 gelangen ihm ein paar Anschäge mit einigen Dutzend Tote (alles F).

Wir nahmen ihn ins Gebet: „Hör mal Bin, kannst du nicht mal einen richtig großen Anschlag durchführen, am besten mitten in den USA? Unsere Leute beginnen sich langsam zu wohl zu fühlen, außerdem wollen wir sie gern ein wenig mehr unterdrücken und überwachen, und einen Krieg im Ausland würden wir auch gern führen.“ (K) Um ihn auf den richtigen Gedanken zu bringen, brachten wir im Jahr 2000 einen Spielfilm heraus, in dem Flugzeuge ins World Trade Center rasen (L). Unsere Gewährsleute in Hollywood hatten ihn gedreht, er diente auch dazu, die Bevölkerung auf unsere Pläne einzustimmen. Bin zeigte sich begeistert und versprach sein Möglichstes zu tun.
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KategorienFiktion, Logik, Politik Tags:

Das quadratische Universum II

12. September 2011 Keine Kommentare

Nachdem ich den Text über das quadratische Universum auch in einem Diskussionsforum veröffentlicht hatte, erhielt ich dort die folgende Antwort:

Lustig, dass ausgerechnet die Figur den Atheisten spielt, der nicht an ein höheres Wesen glaubt, im englischen Bischof heißt… Zufall?

Ich antwortete:

An so etwas hatte ich nicht gedacht, aber ansonsten ist die Aufteilung der Figuren durchaus planvoll:

  • Offiziell steht der König im Zentrum der Aufmerksamkeit, aber er ist schwach und muss von den anderen geschützt werden, die sich im Zweifelsfall für ihn opfern.
  • Die Dame ist die mächtigste Figur. In realen Spielen kann man beobachten, wie Spieler beutetrunken mit ihr auf Raubzug gehen und dabei manchmal ihren eigenen König vergessen.
  • Die Türme sind ebenfalls mächtig, aber schwerfällig und sich erst spät am Spiel beteiligend.
  • Die Läufer sind etwas einseitig, weil sie nur Felder einer Farbe erreichen können. Eine Hälfte des Brettes bleibt ihnen a priori verschlossen. Und diese Hälfte durchdringt die andere Hälfte.
  • Die Springer sind wendig und mit jedem Zug wechseln sie die Farbe. Zudem sind sie die einzigen, die vor den Bauern ins Spiel starten können. Ihre Züge sind sehr schwer vorherzusehen. Es ist außerordentlich schwer zu beweisen, mit welcher Zugfolge sie nacheinander alle Felder des Brettes erreichen können.
  • Die Bauern sind zahlreich, aber nicht sehr mächtig. Zudem sind sie ebenfalls sehr eingeschränkt, weil sie nur in eine Richtung können. Sie lassen sich auch leicht durch andere Figuren behindern. Nur wenigen von ihnen gelingt der Aufstieg in eine andere Kaste. Bloß König können Sie niemals werden, dafür muss man geboren sein.

Und später ergänzte ich noch eine Beschreibung aus der Sicht eines hypothetischen Spielers:
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KategorienFiktion, Religion, Schach Tags:

Das quadratische Universum

7. September 2011 Keine Kommentare

Das Spiel war schon ziemlich fortgeschritten, als sich die ersten Schachfiguren ihrer selbst bewusst wurden. Später konnte sich dann keiner mehr erinnern, welcher Figur als erster der Ausbruch aus ihrer Unmündigkeit gelungen war. Wahrscheinlich einer der Springer, die schon immer für ihre unkonventionelle Denkweise gerühmt wurden. Später beteiligten sich auch König, Dame, Läufer und Türme an der Diskussion, nur die Bauern blieben noch lange in ihrer dumpfen Trägheit gefangen.

Recht bald fanden die Figuren heraus, dass sie sich auf einem 8×8 Felder großen Brett befanden, auch die Regeln ihrer Bewegung erkannten sie durch genaue Beobachtung schnell. Sie stellten Theorien über ihr Woher und Wohin auf. Mit der Zeit konnten sie immer besser die nächsten Züge in ihrer Welt vorhersagen, sie erschienen ihnen immer mehr logisch und immer weniger zufällig. Mit diesem Wissen gelang es ihnen auch, mehr über den Beginn des Spiels lange vor ihrer Bewusstwerdung herauszufinden. Wahrscheinlich hatte ihre Existenz in einem Zustand größter Ordnung begonnen, als sie alle noch eng beieinander und streng ausgerichtet gewesen waren. Wie sie auch herausfanden, waren zum jetzigen Zeitpunkt die ersten Figuren bereits wieder vom Brett verschwunden. Und besonders bei einigen Bauern hatte man beobachtet, dass unmittelbar nach ihrem Verschwinden am Brettrand andere Figuren am selben Ort auftauchten, die nur wenig oder keine Erinnerungen an ihrer vorherige Existenz als Bauern mitbrachten, sie erschienen wie von einem anderen Brett herbeigezaubert.
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KategorienFiktion, Religion, Schach Tags:

Chinesische Sportsocken

7. September 2011 1 Kommentar

Ein Kollege kam mir ohne Schuhe entgegen. „Oh, du hast Sportsocken an!“, sagte ich. „Sogar recht gute“, entgegnete er, „linke und rechte Seite sind markiert.“ „Ist das nicht bei allen so?“, fragte ich. „Nur bei den guten.“, antwortete er. Ich musste grinsen. „Klar, die billigen kommen aus China. Die Asiaten können kein ‚R‘ sprechen und zwischen ‚Links‘ und ‚Lechts‘ gibt es kaum einen Unterschied. Statt zweimal ‚L‘ einzusticken, lässt man es lieber gleich weg. Deshalb sind die chinesischen Socken billiger.“

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Haiku V

6. September 2011 Keine Kommentare

Stürmischer Regen,
sofort werde ich pitschnass.
Wohin flog mein Schirm?

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Haiku IV

4. September 2011 Keine Kommentare

Letzter warmer Tag.
Still auf dem Balkon sitzend,
ein Buch gelesen.

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