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Archiv für September, 2011

Haiku XVI

29. September 2011 Keine Kommentare

Baulärm von draußen
vergällt mir den schönen Tag.
Kann nicht klar denken.

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Haiku XV

29. September 2011 Keine Kommentare

Spinnweben glitzern.
Früh neblig, tagsüber warm.
Altweibersommer.

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Haiku XIV

27. September 2011 2 Kommentare

Ein dicker Käfer
putzt seine Flügeldecken,
dann brummt er davon.

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Sprache und Denken

25. September 2011 3 Kommentare

Lange war ich (implizit, weil nicht darüber nachgedacht habend) der Meinung, dass man immer sprachlich denkt. Synonym dafür ist der Begriff „Innerer Monolog“, also eine Art Selbst-Gespräch. (Bei mir ist es dabei sogar häufig so, dass ich Dialoge führe, also abwechselnd bewusst oder unbewusst zwischen verschiedenen Gesprächspositionen wechsle.) Inzwischen aber ist mir klar, dass das aus vielerlei Gründen so nicht stimmen kann. Ein eindrückliches Indiz dafür ist z.B., dass es doch ziemlich absurd wäre, wenn ein Maler, der ein Bild malt, dieses in seinem Kopf zuerst gedanklich in Sätzen formuliert. Vielmehr ist es so, dass er vor seinem geistigen Auge das Bild sieht, das er später zu malen versucht. Er denkt also in Bildern. Der Artikel „Sprache und Denken“ von Gottfried Vosgerau in „Spektrum der Wissenschaft 8/2011“ beschäftigt sich genau mit diesem Verhältnis zwischen den beiden Begriffen „Sprache“ und „Denken“.

Viele werden den Eindruck haben, beim Denken so etwas wie einen inneren Monolog zu führen. Ist Denken also im Wesentlichen inneres Sprechen? Das erscheint intuitiv plausibel. Allerdings beobachten wir den inneren Monolog nur, wenn wir uns darauf konzentrieren und nichts sonst tun. Es könnte also sein, dass das innere Sprechen nur dann mit dem Denken einhergeht, wenn wir unseren Sprachapparat zu nichts anderem gebrauchen. Möglicherweise handelt es sich also lediglich um eine Begleiterscheinung des Denkens, die für es selbst nicht notwendig ist.

Das ist genau die Selbstbeobachtung, die ich auch schon gemacht habe:
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Haiku XIII

25. September 2011 Keine Kommentare

Weißgelbe Blüten
an dem Strauch vor meinem Haus.
Noch ist nicht Winter.

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Haiku XII

24. September 2011 Keine Kommentare

Morgends und Abends
gehe ich am See entlang
fast an jedem Tag.

Heute am Morgen
sind alle Zugvögel fort.
Stilles Gewässer.

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Haiku XI

24. September 2011 Keine Kommentare

Sitze vorm Rechner.
Der Compiler macht Faxen.
Ich kann nicht lachen.

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Haiku X

23. September 2011 Keine Kommentare

Heute Herbstanfang.
Doch die Sonne scheint kräftig
wie im Spätsommer.

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Die Erde ist eine kreisrunde Scheibe und hat vier Ecken

22. September 2011 2 Kommentare

Ich lese gerade Die Magie der Scheibenwelt von Terry Pratchett. Pratchett hat inzwischen eine Unmenge Bücher geschrieben, die alle auf der von ihm erdachten Scheibenwelt spielen, in meinem Buch sind die ersten drei davon in einem Band zusammengefasst. Es gibt auch Verfilmungen, die bekannteste ist „The color of magic“, hier der Trailer:

Nun spielen die Geschichten zwar auf einer scheibenförmigen Welt, wobei diese Scheibe auf vier Elefanten ruht, die wiederum auf einer Schildkröte stehen, die ihrerseits langsam durchs Universum rudert. Aber ich gehe ganz fest davon aus, dass Pratchett selbst genau weiß, wo die kugelförmige Realität endet und die scheibenförmige Phantasie beginnt. Bei dem folgenden Herrn bezweifle ich das:
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Haiku IX

22. September 2011 Keine Kommentare

Der Papst in Deutschland
darf im Bundestag reden,
die Kritiker nicht.

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