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Archiv für Januar, 2011

Vatikan ist das kriminellste Land der Welt

19. Januar 2011 Keine Kommentare

Ein Bekannter brach anlässlich dieser Meldung

Vatikan ist das kriminellste Land der Welt
Der Vatikanstaat hat weltweit die höchste Kriminalitätsrate, alleine im vergangenen Jahr musste sich die Justiz mit 1.126 Zivil- und 171 Strafverfahren befassen, wie der Staatsanwalt des Vatikanstaates, Nicola Picardi, bei der Eröffnung des Gerichtsjahres 2011 am Samstag betonte. Die Täter sollen aber meist keine Bürger des Staates sein. Die 492 Vatikanbürger seien kaum an den unzähligen Straftaten beteiligt, vielmehr gehen die kriminellen Handlungen von den mehr als 18 Millionen Pilgern und Besuchern von Petersplatz, Petersdom und Vatikanischen Museen aus, stellte Picardi klar.

Meist handle es sich um Handtaschendiebstähle und andere Formen von Kleinkriminalität. 90 Prozent der Diebstähle bleiben unbestraft, da die Täter nach Italien flüchten, sagte Picardi. Die Kriminalitätsrate errechnet sich aus dem Verhältnis der Straftaten zur Anzahl der Bürger.

einen interessanten Thread vom Zaun:
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Dioxin

12. Januar 2011 Keine Kommentare

Die aktuellen Vorkommnisse rund um Dioxin in Lebensmitteln werfen ein interessantes Licht auf Lücken in unserer Gesetzgebung und auf Mechanismen unseres Wirtschaftssystems. Als ich in einem Forum schrieb,

Vollkommen unabhängig von dem aktuellen Fall, der ja ein gewöhnliches und ahndbares Verbrechen ist, finde ich die Tatsache interessant, dass auf derselben Anlage zuerst Industriefette (Schmieröl) produziert wird, das Dioxin in einer höheren Konzentration enthalten darf, dann Tierfutter. Hier fehlt als logische Fortsetzung die Produktion von Rama oder Lätta oder Becel oder Butter. Wie ist das mit den chinesischen Kinderspielzeugen, deren Kunstoffen Abfälle zur Entsorgung beigemischt werden? Wie ist es mit dem Autogas, für das es Höchstmengen an Schadstoffen gibt, was prompt von einigen Firmen als billigerer Entsorgungsweg für angefallene Chemikalien genutzt wird?

kamen zwei Antworten:

Die Tatsache, dass Abfallentsorgung über dezentrale Verbrennung in den Automotoren dieser Welt geschieht, entrüstet mich weniger, ich halte es vielmehr für eine ziemlich clevere Idee. Solange niemand in Kraftstoff badet (sorry, immernoch ein blödes Bild) und die Katalysatoren ihre Arbeit tun, ist dadurch mehr geholfen, als durch Verklappen in Salzbergwerken.

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Wenn der Golfstrom ausfällt

1. Januar 2011 Keine Kommentare

Der Klimawandel ist in vollem Gange, was viele in den letzten Tagen nicht so recht glauben wollten, weil in Deutschland Unmengen von Schnee gefallen sind. Bei uns nicht ganz so viel wie 2001, aber doch schon ganz ordentlich. Aber es könnte durchaus so sein, dass eine Folge des Klimawandels für Europa ein Schwächerwerden oder vollständiges Ausfallen des Golfstroms ist. Was uns dann blüht, kann man sich an einem Globus anschauen, wenn man mit dem Finger auf einem Breitengrad Richtung Amerika fährt. Auf der Höhe von Berlin liegt in Kanada z.B. Portage la Prairie. In Berlin sind es im Januar durchschnittlich -0,5°C, im August 17,3°C, in Portage la Prairie zur selben Zeit -17,2°C bzw. 18,4°C. Europa profitiert also heute vor allem im Winter enorm vom Golfstrom.

Hier zwei schöne Bilder aus Japan, die zeigen, was uns in kalten und schneereichen Wintern blühen könnte:

japan1

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