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Archiv für Oktober, 2008

Violin Exercise 1st Finger 4 Months

31. Oktober 2008 Keine Kommentare
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Kleine Aktienleere

29. Oktober 2008 Keine Kommentare

Auch nach knapp 20 Jahren Beschäftigung damit, habe ich die hinter Aktien stehenden Mechanismen noch nicht richtig verstanden, obwohl ich, wie wahrscheinlich viele andere, fleißig mitzocke.

Ein vormals nicht börsennotiertes Unternehmen gibt Aktien aus und verkauft sie an der Börse, der Erlös geht ins Unternehmen. Wieso, da das Unternehmen doch auch vorher jemandem gehört hat, kann der doch das Geld einstecken? Im Falle der Telekom oder der Bahn also der Staat, der sich über eine schöne (aber nur einmalige) Zahlung freuen kann. Damit diese möglichst hoch ausfällt, wird vorher Kursfantasie erzeugt, also Märchen über die Zukunft des Unternehmens erzählt. Seinerzeit konnte das der Schauspieler Manfred Krug sehr gut, dem viele Telekomaktionäre sicher heute noch sehr dankbar dafür sind.

Wenn tatsächlich von dem Erlös ins Unternehmen fließt, ist der vorherige Besitzer entweder ein unverbesserlicher Philantroph oder aber er bleibt Teilbesitzer und steigert durch die Investition aus seinem Erlös den Wert seiner verbliebenen Anteile. Das wäre dann eine der wundersamen Geldvermehrungen, die im Umfeld der Börse zu bestaunen sind.
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Prodigies‘ Oddities

26. Oktober 2008 Keine Kommentare

Die wörtliche Übersetzung für die Überschrift ist „Der Wunderkinder Merkwürdigkeiten“, ich nehme an, dass das auch in etwa die Intention von Chris Wayan trifft, der den Artikel PRODIGIES‘ ODDITIES geschrieben hat. Dieser Text ist Teil seiner World Dream Bank. Ich bin durch einen Bekannten auf diesen Text aufmerksam gemacht worden, weil Chris Wayan darin seine Empfindungen beschreibt, als Mensch mit einem IQ von 190 in einer Welt zu leben, die überwiegend von durchschnittlichen Menschen für durchschnittliche Menschen gemacht ist. Das ist ein heißes Thema, man lese sich nur mal die Leserkommentare zu diesem Beitrag durch: Schlaue lachen anders. Die Autorin, mit einem IQ von 136 ziemlich genau beim Median der Mensaner angesiedelt, wird dort von vielen offen angefeindet, arrogant sei sie, nur weil sie ehrlich schreibt, dass sie sich in einigen ihrer Bedürfnisse von den Normalen unterscheidet, und was sie unternimmt, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen.

Bei „Wunderkindern“ vom Typ eines Chris Wayan ist das alles noch viel extremer, in seinem Text beschreibt er einige seiner Erlebnisse und Empfindungen. Sich nicht daran erinnern können, das es eine Zeit in der Kindheit gegeben haben könnte, in der man nicht Lesen kann, in seinem ersten Traum zu träumen, dass man ein Pferd sei, das als Menschenkind aus einem Traum erwacht, im Alter von 3 bis 4 über den eigenen Platz und die eigene Adresse im Universum nachzudenken usw.

Was meinen Bekannten an dem Artikel gestört hat, waren die ersten Absätze:
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Hydrinos?

26. Oktober 2008 1 Kommentar

In der Telepolis findet man den Artikel Durchbruch bei der Gewinnung von Energie aus Wasserstoff?, in dem ein neues Verfahren zur Gewinnung von Energie aus Wasser vorgestellt wird. Die Idee stammt von einer Firma namens BlackLight Power.

Aus dem Telepolisartikel kopiert:
Darstellung des BlackLight-Verfahrens. Bild: BlackLight (Bild vergrößern)

Eine Kurzzusammenfassung ihres Verfahrens ist die folgende:

  1. Wasser wird in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten.
  2. Der Wasserstoff wird mit einem Katalysator zusammengebracht, dieser veranlasst das einzige Elektron des Wasserstoffs auf ein niedrigeres Energieniveau zu springen. Die Differenzenergie wird abgegeben.
  3. Das entstehende neue Teilchen wird Hydrino genannt, es ist ein Abfallprodukt des Prozesses.
  4. Die in Schritt 2 gewonnene Energie ist größer als die Energie, die zur Aufspaltung des Wassers benötigt wurde, es kann also in Schritt 1 weiteres Wasser aufgespalten werden und es bleibt trotzdem nutzbare Energie übrig.

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Selbstdiagnose: Asperger-Syndrom

23. Oktober 2008 Keine Kommentare

Der Sprachgebrauch von Ranga Yogeshwar zu Beginn des folgenden Videos ist etwas ärgerlich:

Anderen Autisten merkt man ihre Behinderung manchmal gar nicht an. Manche sind nämlich so intelligent, dass bei ihnen der Autismus kaum auffällt.

Waren Newton oder Einstein behindert, weil sie zweifellos „Aspis“ waren, oder waren es Genies, denen die Menschheit wesentliche und sehr tiefgehende Einsichten über die Natur verdankt, und/oder waren es einfach nur Menschen, deren Spektrum an Persönlichkeitseigenschaften erheblich vom Durchschnitt abwich, von ihnen selbst aber niemals als „Behinderung“ empfunden wurde? Aber im Weiteren ist das Video trotzdem interessant, weil es nämlich deutlich macht, dass es keinen Grenzwert gibt, ab dem man Autist ist und vorher nicht, sondern dass es ein breites autistisches Spektrum gibt.


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Leben wir in einer Matrix?

22. Oktober 2008 1 Kommentar

Der Film Die Matrix hat einige interessante Ideen in ein massentaugliches Format gepresst, aber tatsächlich ist die Frage nach der Realität der Realität uralt, schon lange ein Dauerthema der Philosophie und seit einiger Zeit auch in den Neurowissenschaften en vogue. Nick Bostrom ist der Meinung, dass wir sehr wahrscheinlich in einer Matrix leben und hat diesen Gedanken im letzten Jahr ausführlich in der Telepolis erläutert: Warum eine Matrix bauen?

Das Vorhandensein unnötigen Elends ist eines der schlagendsten Argumente gegen die Ansicht, dass die Welt von einem allmächtigen, allwissenden und gänzlich gütigen Gott erschaffen wurde. Über Jahrhunderte haben Theologen versucht, eine Antwort darauf zu finden – mit sehr fragwürdigem Erfolg. Aber das Problem des Elends ist nur dann ein Problem, wenn man annimmt, dass die Welt von einem allmächtigen und gänzlich gütigen Wesen erschaffen wurde. Geht man hingegen davon aus, dass der Schöpfer nicht gänzlich gütig und möglicherweise noch nicht einmal allmächtig war, wäre es weitaus einfacher, sich mit dem Gedanken anzufreunden, dass unsere Welt mit ihren scheinbar offensichtlichen ethischen Mängeln erschaffen worden ist.
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Nicole Schuster

20. Oktober 2008 Keine Kommentare

Ich habe bei Youtube den Mitschnitt einer Talkshow mit Nicole Schuster gefunden (die Rezension eines Buches, das sie geschrieben hat, findet sich hier). Der erste Teil der Aufzeichnung:


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Star wars on violin

18. Oktober 2008 Keine Kommentare

Ich erinnere mich noch genau daran, wann ich den ersten (vierten?) Teil von Star Wars zum ersten Mal gesehen habe. Es war 1984 oder 1985 in Polen. Nach der Machtübernahme durch General Jaruzelski durfte man als DDR-Bürger privat nur noch mit einem gültigen Visum und einer Einladung einreisen, von der FDJ organisierte Veranstaltungen oder Gruppenreisen gab es auch. Ich war im Studentensommer dort, wir sollten Kabelgräben ausschachten. Obwohl die Freiheitsbewegung durch den faktischen Militärputsch beendet war, konnte man doch seine ersten Erfahrungen mit der „Marktwirtschaft“ machen: Kurz vor Ende unserer dreiwöchigen Arbeit sprach sich herum, dass die Betriebsleitung uns nur den halben Lohn zahlen wollte, wir traten in den Streik und drohten damit, alle Gräben wieder zuzuschütten. Man lenkte ein und bezahlte uns doch den vereinbarten Lohn. Mit diesem und dem Verkauf meiner Exa 1b konnte ich auf dem Schwarzmarkt eine russische Kamera vom Typ Zenit eintauschen.
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Absurditäten des amerikanischen Rechtssystems

17. Oktober 2008 Keine Kommentare

Heute konnte man u.a. bei SPON lesen, dass in den USA die Klage des Ex-Senators Ernie Chambers gegen Gott abgewiesen wurde:

Chambers hatte 2007 geklagt, weil Gott ihm und den Bewohnern Nebraskas Angst gemacht und „unter Abermillionen Erdbewohnern Tod, Zerstörung und Terror“ verursacht habe.

Richter Marlon Polk begründete seine Ablehnung des Prozesses damit, dass ein Beschuldigter die Möglichkeit haben müsse, die Anklageschrift zu lesen und das sei ohne Zustelladresse nicht möglich.

Damit wird sich Chambers wahrscheinlich nicht abfinden, und in der Telepolis erfährt man auch warum:

Der Religionskritiker Chambers geht allerdings davon aus, dass das Gericht die Existenz von Gott anerkannt hat. Dann aber sei darin auch die Allwissenheit von diesem begriffen. Seine schöne Schlussfolgerung: „Da Gott allwissend ist, muss er auch Kenntnis von dieser Klage haben.“

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US-Wahlkampf bei Youtube

15. Oktober 2008 Keine Kommentare

Wenn man sich ansieht, welche Videos über die Kandidaten bei Youtube kursieren, dann kann man sich ungefähr vorstellen, was in den Vereinigten Staaten drei Wochen vor den Wahlen los ist. Zwei Beispiele:
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KategorienPolitik, Videos Tags: