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Archiv für Oktober, 2006

Ein Ritt ins Schwarze Loch

31. Oktober 2006 Keine Kommentare

Ein Artikel von Andrea Naica-Loebell in der Telepolis Ein Ritt ins Schwarze Loch ist für mich Anlass, ein paar eigene Fragen zu formulieren. Andrea Naica-Loebell schreibt:

Es ist ein Gedankenexperiment wie die berühmte Schrödinger-Katze, die sich in der Quantenwelt tummelt. In der Realität ist es natürlich äußerst unwahrscheinlich, dass ein Elefant in ein Schwarzes Loch fällt, aber es ist theoretisch denkbar und dient deswegen den Physikern als Modell, um sich den möglichen Vorgängen rund um die mysteriösen Schwerkraftfallen zu nähern, die in der Mitte von Galaxien kauern und alles verschlingen, was ihnen zu nahe kommt.

Den Physiker Leonard Susskind von der Stanford University in Kalifornien beschäftigt die Frage nach dem Elefanten und seinem Sturz in ein Schwarzes Loch seit Jahren. Das Wissenschaftsmagazin „New Scientist” berichtet in seiner letzten Ausgabe über die Berechnungen des Forschers, die ergeben, dass der Elefant auf seinem Weg über den Ereignishorizont gleichzeitig an zwei Orten sein muss – sowohl tot als auch lebendig.

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KategorienPhysik Tags:

Glück und Zufriedenheit

29. Oktober 2006 Keine Kommentare

In der von der Süddeutschen Zeitung herausgegebenen Zeitschrift „Wissen” findet sich in der Ausgabe 12 (November / Dezember 2006) ein Interview mit Daniel Kahneman: „Glück durch Geld ist eine Illusion”. Daniel Kahneman hat 2002 den Wirtschaftsnobelpreis für seine Arbeit auf dem Gebiet der Prospect Theory erhalten. Eine der zentralen Fragen, die in dieser Theorie diskutiert werden, ist: „Warum treffen Menschen so oft völlig irrationale Entscheidungen?” – Gewissermaßen sein Gegenentwurf zum Homo oeconomicus. In dem Artikel in der SZ Wissen geht es aber nicht um seine Arbeiten zur Ökonomie, sondern um Glück und Zufriedenheit, und warum sich Menschen in ihrem Streben danach mit ihren falschen Erwartungen und Vorstellungen oft selbst im Wege stehen.

Viele seiner Gedanken waren mir schon bekannt, einige sind aber doch neu und verblüffend. Einleuchtend war mir zum Beispiel, dass Menschen sowohl die positiven als auch die negativen Aussichten ihrer Handlungen bzw. dessen, was mit ihnen geschieht, überschätzen. Viele beneiden zum Beispiel andere, die mehr als sie selbst besitzen oder verdienen, oder bedauern andere, die ein schwerer Schicksalsschlag getroffen hat. Aber jede Änderung des eigenen Lebens hat für den Betroffenen nur eine kleine Zeit einen Neuheitswert:
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und umgekehrt

14. Oktober 2006 Keine Kommentare

Es gibt Sätze oder Texte, die sind auf eine rätselhafte Weise rätselhaft, dass es wirklich rätselhaft ist. Einen solchen Satz habe ich hier gefunden:

Übrigens eine Fehleinschätzung, weil die meisten SM-Interessierten privat gerade einen Ausgleich zu ihrem beruflichen Umfeld suchen: erfolgreiche Chefs und Manager werden Kunde bei einer Domina, während weniger erfolgreiche Männer zuhause die Peitsche herausholen – und umgekehrt.

Bis zu den zwei Worten am Schluss glaubte ich, den Satz verstanden zu haben, aber was bedeutet und umgekehrt?
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Alles über das Nichts

8. Oktober 2006 Keine Kommentare

In der aktuellen Bild der Wissenschaft (10/2006) heißt der Hauptbeitrag „Alles über das Nichts“, in diesem Artikel wird die Frage „Warum ist überhaupt etwas und nicht nichts“ als die metaphysischste aller Fragen bezeichnet. Nun, ich möchte hier nicht darüber philosophieren, ob man „metaphysisch“ überhaupt steigern kann, ob das Sinn macht hat, aber eine der ältesten und faszinierendsten Fragestellungen ist es schon.

Die meisten Physiker und das Laienpublikum vertreten die Meinung, dass das Universum, Raum und Zeit mit dem Urknall begonnen haben, Fragen nach dem Außerhalb und dem Vorher deshalb sinnlos sind, da war eben „nichts“. Wie denn etwas aus Nichts entstehen kann, soll die Quantenphysik uns lehren. Und aus dieser ist bekannt, dass das Vakuum selbst nicht wirklich leer ist, dort schäumt und brodelt es nur so von virtuellen Teilchen. Dass dem wirklich so ist, zeigt der Casimir-Effekt, durch dem man den Druck, den die virtuellen Teilchen des Vakuums ausüben, messtechnisch nachweisen kann.
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KategorienPhysik Tags:

Ursel und Traudel

2. Oktober 2006 Keine Kommentare

Vor einer knappen Woche sind Ursel und Traudel bei mir eingezogen. Es war gar nicht so einfach, das Zuhause ihren Bedürfnissen entsprechend herzurichten. Die meisten hatten mir sogar davon abgeraten, sie überhaupt in meine Wohnung aufzunehmen. Dazu war es aber schon zu spät. Jedenfalls habe ich extra für sie eine Fußbodenheizung eingebaut, eine Höhensonne habe ich auch besorgt, die beiden sind ziemlich anspruchsvoll.
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KategorienAlltag, Haustiere, Natur Tags: