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Archiv für Dezember, 2004

Das deutsche Staatslotto

18. Dezember 2004 Keine Kommentare

Zwei Themen haben die Nachrichten dieser Woche dominiert: Der geknackte Lotto-Jackpot und die gescheiterte Föderalismusreform. Was hat beides miteinander zu tun?

Normalerweise spiele ich kein Lotto. Wenn mir die Gewinnchancen vorgerechnet werden (1:140 Millionen), dann lasse ich es einfach. Am Dienstag dieser Woche erzählte mir aber mein Kollege, dass er sich einen Lottoschein gekauft hat. Es ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Was wäre wenn er mehrere Millionen oder auch nur ein paar Hunderttausend gewinnen würde? Kurze Zeit später half er mir beim Online-Ausfüllen eines Tippscheins, damit mein Verstand endlich Ruhe gibt. Es wurde aber nur noch schlimmer. Ich malte mir aus, was ich mit den Millionen so alles anstellen würde, völlig irrational.
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(Fast) ohne Worte

14. Dezember 2004 Keine Kommentare
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Sprachliche Nachhilfe gewünscht

12. Dezember 2004 Keine Kommentare

Ich hasse Schubladen. Wenn ich mich gegen etwas wehren möchte, dann dagegen, in ein Klischee gepresst zu werden.

Befördert man sich nicht mit dem Satz „Ich hasse Schubladen” selbst in die Schublade, Schubladen zu hassen, und ist die Behauptung, „sich dagegen zu wehren, in ein Klischee gepresst zu werden”, nicht selbst klischeehaft? Und wie bezeichnet man sich, wenn man sich selbst nicht dem Durchschnitt zugehörig fühlt? Unterdurchschnittlich, überdurchschnittlich? Oder wie, wenn man nicht dem gängigen Normalitätsmaß entspricht? Unnormal, nicht ganz normal, anormal, abnormal, paranormal?

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