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Archiv für April, 2004

Nationale Volksarmee 1980-83

25. April 2004 Keine Kommentare

„Sie sind doch auch für den Weltfrieden!” sagte der Uniformierte freundlich und schob mir das Formular hin. Selbstverständlich war ich für den Weltfrieden und hatte außerdem die Entscheidung, drei Jahre zur Armee zu gehen, schon lange vorher getroffen. Ich unterschrieb, und die Musterung war beendet. Vor der Tür wartete bereits der Nächste, um seine Friedensliebe zu bekräftigen. Für Jungen, die studieren wollten, war ein dreijähriger Wehrdienst eher die Regel als die Ausnahme. Einen Zivildienst gab es nicht, Totalverweigerung bedeutete Gefängnis.
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Die Italiener stammen nicht vom Affen ab

23. April 2004 Keine Kommentare

Wovon viele aufrechte Amerikaner bereits seit langem überzeugt sind, wurde nun auch für die Italiener bestätigt, sie stammen nicht vom Affen ab. Endlich hat sich eine mutige Frau gefunden, Letizia Moratti, die Bildungsministerin Italiens, die dem unerhörten Treiben der sogenannten Darwinisten an Italiens Grund- und Mittelschulen das Handwerk gelegt hat.

Es ist doch immer wieder erhebend, wenn sich Macht und Intelligenz so auf das Vortrefflichste paaren. Man lese und staune: Biblische Schöpfung oder Darwinsche Evolution?.

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Nachdenken über den Tod

13. April 2004 Keine Kommentare

Häufig wenn im Fernsehen ein Film über Löwen in Afrika gezeigt wird, bekommt man die gleichen Bilder zu sehen. Das Löwenrudel lauert einer Herde auf, nach kurzer panischer Flucht der Gnus, Zebras oder anderer Tiere gelingt es den Raubtieren, ein Tier zu töten, die Jagd endet. Genauso wie die Löwen die Verfolgung der Herde sofort abbrechen, genauso stellt diese nahezu augenblicklich ihre Flucht ein. Gewiss gibt es hier eine perspektivische Verzerrung durch die Teleobjektive der Kameraleute, aber es ist doch zu sehen, dass die Tiere in Sichtweite der Löwen, die soeben ein Mitglied der Herde fressen, ihre gewohnten Tätigkeiten wieder aufnehmen, zum Beispiel mit dem Äsen fortfahren.
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KategorienGesellschaft, Psychologie Tags:

Die Schafe und der Alkohol

5. April 2004 Keine Kommentare

Ein Bekannter von mir ist der Meinung, dass Schafe keine eingebaute Fresshemmung besitzen. Setzt man ihnen genügend vor, dann schlucken und würgen sie, bis ihnen der Bauch geplatzt ist. In der Natur ist dieses Verhalten nicht weiter schädlich, weil es niemals so reichlich Nahrung gibt. Bei einer Recherche im Netz konnte ich allerdings nicht überprüfen, ob diese Angabe stimmt. Am aufschlussreichsten war noch auf dem deutschen Schafplaneten das Lexikon Schafopedia.

Von einem psychologischen Standpunkt aus gesehen würde es mich interessieren, welcher Besucher im Unterverzeichnis Klugschaf nicht auf den Link „Basteln, Backen, Experimente” klickt.

Nach äußerst tiefgründigem und langwierigem Nachdenken sind mir die Analogien zu uns Menschen aufgefallen. Von entscheidender Bedeutung ist die folgende Frage:

Könnte es sein, dass die heute weit verbreitete Alkoholsucht darauf zurückzuführen ist, dass es in der Urgesellschaft oder noch früher bei unseren äffischen Vorfahren nicht genug zu trinken gab?

KategorienAlltag, Natur Tags:

Die Anziehungskraft der Stubenfliege

3. April 2004 Keine Kommentare

Vor kurzem habe ich das sehr interessante Buch Das sockenfressende Monster in der Waschmaschine von Christoph Bördlein gelesen, das eine Einführung ins skeptische Denken gibt. Die Skeptiker bieten eine mir persönlich sehr zusagende Mischung aus Philosophieren und rational Denken, und dieses soeben erwähnte Buch kann ich als einen guten Einstieg in ihre Herangehensweise empfehlen.

Wie der Titel des Werkes bereits verrät, ist eines der ausführlich diskutierten Beispiele im Buch das Problem verschwindender Socken. Nach dem Lesen ist der neuausgebildete skeptische Denker in der Lage, aus den folgenden Hypothesen durch seine eigene Geisteskraft die wahrscheinlichsten herauszufinden:
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KategorienPhysik, Rezensionen, Skeptizismus Tags:

Köppnick ist aus dem Urlaub zurück

1. April 2004 Keine Kommentare

Köppnick ist aus dem Urlaub zurück. Zum Kaffeetrinken saßen die Kollegen seit zwei Wochen erstmals wieder zusammen und er erzählte von seinen Erlebnissen. Am Anfang wurde gelacht. Dann herrschte gespannte Aufmerksamkeit, doch langsam machte sich wachsender Zweifel unter ihnen breit.
……….
Vor zwei Wochen kam der Chef zu ihm an den Arbeitsplatz. „Mein lieber Köppnick“ begann er. „Sie sind ja ein sehr fleißiger Kollege, aber in der letzten Zeit häufen sich die Beschwerden der Kunden über sie, es werden mehr Fehler gemeldet, als wir es von ihnen gewohnt sind. Wissen Sie was, Sie haben ja noch zwei Wochen Resturlaub, machen Sie sich ein paar schöne Tage, entspannen Sie sich, fahren Sie einfach mal irgendwohin. Das ist ein Befehl!“ Köppnick nickte zögernd.
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