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Archiv für November, 2003

Star Trek: Selbstverwirklichung oder Unterordnung

25. November 2003 Keine Kommentare

In vielen sozialen Utopien soll das Geld abgeschafft werden, weil es als Quelle der Unterdrückung und Ausbeutung von Menschen durch andere Menschen angesehen wird. Auch in Star Trek, einer amerikanischen Science-Fiction-Serie, spielt es zumindestens für die Menschen keine Rolle mehr.

Kapitän Picard sagt irgendwann in „Der erste Kontakt”: „Wir arbeiten, um uns selbst zu verbessern und den Rest der Menschheit.” Wenn man darüber nachdenkt, dann ist es schon ziemlich eigenartig, dass eine solche quasikommunistische Botschaft in einer seit vielen Jahren im Kernland des Kapitalismus produzierten und ausgestrahlten Film- und Fernsehserie transportiert wird.
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Abschied vom Materialismus

23. November 2003 Keine Kommentare

Bei Nensch nimmt man im Laufe der Zeit eine ganze Menge Leseanregungen mit, eine davon war Karl R. Popper, John C. Eccles: „Das Ich und sein Gehirn”. Für eine Rezension fühle ich mich intellektuell außer Stande, dazu ist das Buch viel zu gehaltvoll, aber ein kurzer Tagebucheintrag muss einfach sein.

Wie ist das denn nun mit dem freien Willen, sind wir wirklich Sklaven der Elementarteilchen, der Atome, aus denen sich unser Gehirn zusammensetzt? Wenn der Satz des Pythagoras nicht er- sondern gefunden wurde, wo war er dann, bevor er gefunden wurde? Zwei Beispiele für Fragen, die einen wahnsinnig machen können, weil sie so einfach zu stellen und so schwer zu beantworten sind.

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Genetische Prädisposition von Introvertiertheit?

10. November 2003 Keine Kommentare

Ein stiller, zurückhaltender und nachdenklicher Mann erinnert sich nur äußerst ungern an die Klassenfete, in der er sich einst, schrecklich schüttelnd ob des widerlichen Geschmacks, mit irgend einem Fusel Mut angetrunken hatte. Genau in dem Moment, als er sich mit weichen Knien erheben und zu einer von ihm verehrten Mitschülerin gehen wollte, um ihr seine Liebe zu gestehen, musste er mitansehen, wie irgendein lauter und dummer Dödel ihm zuvor kam und die Angebetete zum Tanzen führte.
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Künstliche Intelligenz

4. November 2003 Keine Kommentare

Hongkong, 22. März 2102
Die Arbeiten am HighTower-Hotel wurden vor einigen Wochen endlich abgeschlossen und die letzte Anlage, die Anbindung des Reservierungssystems ans Internet, in Betrieb genommen. Jetzt konnte man sich von überall auf der Welt in das System einloggen und seine Reservierungen online vornehmen. Unerklärlicherweise häuften sich seit dieser Zeit die Pannen in einem unvertretbaren Ausmaß. Zwar war man es seit vielen Jahren gewöhnt, dass das Einfahren eines neuen Systems nicht reibungsfrei verlief, dieses Mal war es aber eindeutig zu viel.
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